Vermögenssteuer gehört endlich wieder angeschafft. Es müsste auch eine Grenze geben wieviel Land jemand besitzen darf und wozu es benutzt werden darf. Wenn das Land benutzt wird, sollte der Benutzer nach ein paar Jahren die Möglichkeit haben dieses Land zu kaufen. Hausbesitzer die nicht im Haus leben sollten dieses Recht nur haben wenn es ihr erstes oder zweites Haus ist. Ab dem dritten gelte dieses Recht nicht.
Mittlerweile kann man von der monatlichen Erbpacht vielerorts eine Wohnung mieten, die ja auch nicht günstig sind. Man bedenke, das ist nur das Grundstück ohne Haus. Das kommt dann noch dazu. Je nachdem wie lange der Vertrag läuft kommt dann in ein paar Jahren nochmals die große Ungewissheit. Macht nicht wirklich Sinn häufig.
Wir haben als wir nach einem Haus gesucht haben auch alles fallen lassen was Erbpacht hatte. Völlig egal wie gut das Haus sonst war
Erst anfixen, dann abziehen.
Jahrzehnte lang war das für Familien absolut praktikabel. Meine Ex-Schwiegereltern lebten auf Erbpacht. Anders wäre es mit 5 Kindern nicht finanzierbar gewesen.
Ich kenne genügend Leute, die ganz bewusst eben nicht in Erbpacht wollten, weil es kein echtes Wohneigentum ist. Das Risiko ist - wie in diesem geschilderten Fall - einfach zu hoch.
Grade wenn die nur noch 20 Jahre läuft oder so. Hast dich da eingelebt, deine Kinder sind da aufgewachsen und plötzlich entscheidet der Pächter nicht zu verlängern und du bist dein Haus los. Ob die Entschädigung dann tatsächlich reicht den evtl noch laufenden Kredit abzulösen und was neues zu kaufen is auch eher fraglich
Von den 5.000 städtischen Erbpachtgrundstücken in Frankfurt sind knapp 1.000 von Selbstnutzern bewohnt. Die Regelung zielt eigentlich nicht auf sie, sondern auf Wohngenossenschaften. Hier sinke mit der Anpassung der Berechnung nach Bodenrichtwert der Erbpachtzins sogar auf bis zu ein Prozent, sagt Heinz Jürgen Quoos vom Verband Wohneigentum.
Klingt für mich eigentlich gar nicht so negativ? Es wird umverteilt von Hausbesitzern zu Leuten, die nur Mieten können.
Längerfristig dürfte es dazu führen, dass mehr Mehrfamilien- als Einfamilienhäuser gebaut werden, was bzgl Klimawandel positiv ist.
Why do you think I, an English-only speaking Canadian, keep getting these posts that I cannot read? Only German ones.
You should really subscribe to !germany.
Maybe because you subscribed the German-speaking community for Germany on feddit.org?
It doesn’t show that I am, and I didn’t. I used to get German posts on Reddit too so this is so weird.
Einfamilienhäuser sind Landfraß und auch sonst ökologischer Unfug und gehören abgeschafft.
Mehrfamilienhäuser brauchen mehr Lärmschutz, insbesondere zwischen den Etagen, das steigert Lebensqualität und Akzeptanz deutlich.
Stuss.
Nicht jeder will sich die Scheiße vom Nachbarn anhören, im die 5e Etage laufen um reinzukommen, eine Garage im Außenbezirk mieten um mal von Leuten wegzukommen, oder sein Leben auf Abonnementsbasis leben weil man keinen Platz für seine Sachen hat.
Ich will auch mal im Garten nackt liegen können ohne dass jemand aus der oberen Etage sich beschwert, weil sie einen Piemmel gesehen hat und Gott sie ins Ohr geflüstert hat sie dürfe nur am Schwanz ihres Männer saugen. Ich will in meinem Haus auch mal eine Mauer niederschlagen um ein Zimmer breiter zu machen, oder einen Keller bauen um dort mit meinen Freunden beschissene Musik zu machen, ohne dass die Bullen wieder vor der Tür stehen weil der kleine Freddy bei dem Radau nicht schlafen kann.
Meinen eigenen Lebensraum wo ich nicht die ganze Gemeinschaft fragen muss ob ich etwas darf. Photovoltaik aufs Dach? Geht nur dem Staat und mich was an. Baum pflanzen? Meine Sache. Möbel machen? Auch meine Sache.
Wir wollen uns nicht alle in eine beschissene Wohnung in Berlin reinquetschen und die Natur nur mal an Wochenenden mit dem Auto erleben.
Einfamilienhäuser sind Landfraß und auch sonst ökologischer Unfug und gehören abgeschafft.
Wie stellst Du Dir die Abschaffung denn vor? Millionen Häuser abreißen und neu bauen? Wer bezahlt das? Wo wohnen die Leute in der Zwischenzeit? Gibt ja sowieso schon Wohungsmangel.
Ich denke es ist chon klar, dass es um den neubau geht. Altbestand zu behalten ist ökologisch fast immer sinnvoller als abreißen und neubauen.
Jepp, genau das. Den Altbestand sinnvoller zu verteilen - Familien und WGs in EFH statt Paaren und Singles - wäre dann der nächste Schritt, Wohnraum wieder gerecht zu verteilen.
Was machen wir mit Familien, die nach dreißig Jahren Rentnerpaare sind?
Umzug in eine rentnergeeignete Wohnung, quasi Tausch mit jungen Menschen, die eine Familie gründen (wäre in aller Regel ein Ringtausch, das machen Genossenschaften hier und da so).
Dass das aktuell nicht gemacht wird, heißt nicht, dass das nicht möglich ist. Es haben nur die meisten Menschen unter dem Druck von ungehemmtem Kapitalismus, immer dreisterer Korruption und der individualistischen Vereinsamung vergessen, dass solche Lösungen eigentlich sogar ziemlich einfach sind.
Können dann nur Wohungseigentümer mit Hauseigentümern tauschen oder wie macht man das, wenn einer von beiden mietet? Wenn beides Eigentümer sind, muss der Wohnungseigentümer dann den Hauseigentümer entschädigen, weil das Haus mehr wert ist als die Wohnung? Was passiert bei noch nicht abbezahlten Immobilien? Alte Leute wohnen unter anderem in viel zu großen Häusern/Wohnungen, weil sie sich bei einem Umzug die neue Miete nicht leisten können und auch kein Geld für einen Kauf haben. Was macht man da?
Ich finde, langfristig sollte Wohneigentum grundsätzlich Genossenschaften, Kommunen oder anderen nicht-profitorientierten Organsiationen gehören, dann wär sowas relativ einfach machbar. Das ist aber ein Projekt, dessen Umsetzung selbst dann mehrere Generationen brauchen würde, wenn sich jetzt alle einig wären, dass wir das jetzt machen, und davon sind wir ungefähr so weit entfernt wie vom Weltfrieden. Außerdem ist das wahrscheinlich verfassungsrechtlich nicht so einfach.
Richtig: Wohnen ist Infrastruktur, und die ist immer Aufgabe der Gemeinschaft, gerne als Genossenschaften, die untereinander kooperieren, sei es beim Wohnungstausch, beim Service, Gartenarbeiten und so, und bei der Finanzierung von Um- und Neubau.
Ich habe nichts gegen langfristige Projekte, im Gegenteil.
Die werden dann möglichst weit weg von ihrem sozialen Umfeld zwangsumgesiedelt, natürlich. Weil unser Problem sind ja die bösen Rentner, nicht Konzerne, die uns alle ausbeuten.
Man kann natürlich immer die dümmste Lösung anwenden, wenn einem das ganz wichtig ist.
Man kann es auch klug, richtig und gerecht machen.
Das Land wird nicht gefressen. Und besserer Schallschutz kostet mehr, die mieten die da rauskommen will auch niemand zahlen.








