Erbpacht ist ein Modell, das auch Familien helfen soll, ins Eigenheim zu ziehen. Die Idee: Das Grundstück wird vom Eigentümer nur gepachtet, etwa von der Stadt. Doch das kann zur Falle werden. Von R. Hübner und M. Zimmermann.
Einfamilienhäuser sind Landfraß und auch sonst ökologischer Unfug und gehören abgeschafft.
Wie stellst Du Dir die Abschaffung denn vor? Millionen Häuser abreißen und neu bauen? Wer bezahlt das? Wo wohnen die Leute in der Zwischenzeit? Gibt ja sowieso schon Wohungsmangel.
Jepp, genau das. Den Altbestand sinnvoller zu verteilen - Familien und WGs in EFH statt Paaren und Singles - wäre dann der nächste Schritt, Wohnraum wieder gerecht zu verteilen.
Umzug in eine rentnergeeignete Wohnung, quasi Tausch mit jungen Menschen, die eine Familie gründen (wäre in aller Regel ein Ringtausch, das machen Genossenschaften hier und da so).
Dass das aktuell nicht gemacht wird, heißt nicht, dass das nicht möglich ist. Es haben nur die meisten Menschen unter dem Druck von ungehemmtem Kapitalismus, immer dreisterer Korruption und der individualistischen Vereinsamung vergessen, dass solche Lösungen eigentlich sogar ziemlich einfach sind.
Können dann nur Wohungseigentümer mit Hauseigentümern tauschen oder wie macht man das, wenn einer von beiden mietet? Wenn beides Eigentümer sind, muss der Wohnungseigentümer dann den Hauseigentümer entschädigen, weil das Haus mehr wert ist als die Wohnung? Was passiert bei noch nicht abbezahlten Immobilien? Alte Leute wohnen unter anderem in viel zu großen Häusern/Wohnungen, weil sie sich bei einem Umzug die neue Miete nicht leisten können und auch kein Geld für einen Kauf haben. Was macht man da?
Ich finde, langfristig sollte Wohneigentum grundsätzlich Genossenschaften, Kommunen oder anderen nicht-profitorientierten Organsiationen gehören, dann wär sowas relativ einfach machbar. Das ist aber ein Projekt, dessen Umsetzung selbst dann mehrere Generationen brauchen würde, wenn sich jetzt alle einig wären, dass wir das jetzt machen, und davon sind wir ungefähr so weit entfernt wie vom Weltfrieden. Außerdem ist das wahrscheinlich verfassungsrechtlich nicht so einfach.
Richtig: Wohnen ist Infrastruktur, und die ist immer Aufgabe der Gemeinschaft, gerne als Genossenschaften, die untereinander kooperieren, sei es beim Wohnungstausch, beim Service, Gartenarbeiten und so, und bei der Finanzierung von Um- und Neubau.
Ich habe nichts gegen langfristige Projekte, im Gegenteil.
Die werden dann möglichst weit weg von ihrem sozialen Umfeld zwangsumgesiedelt, natürlich. Weil unser Problem sind ja die bösen Rentner, nicht Konzerne, die uns alle ausbeuten.
Wie stellst Du Dir die Abschaffung denn vor? Millionen Häuser abreißen und neu bauen? Wer bezahlt das? Wo wohnen die Leute in der Zwischenzeit? Gibt ja sowieso schon Wohungsmangel.
Ich denke es ist chon klar, dass es um den neubau geht. Altbestand zu behalten ist ökologisch fast immer sinnvoller als abreißen und neubauen.
Jepp, genau das. Den Altbestand sinnvoller zu verteilen - Familien und WGs in EFH statt Paaren und Singles - wäre dann der nächste Schritt, Wohnraum wieder gerecht zu verteilen.
Was machen wir mit Familien, die nach dreißig Jahren Rentnerpaare sind?
Umzug in eine rentnergeeignete Wohnung, quasi Tausch mit jungen Menschen, die eine Familie gründen (wäre in aller Regel ein Ringtausch, das machen Genossenschaften hier und da so).
Dass das aktuell nicht gemacht wird, heißt nicht, dass das nicht möglich ist. Es haben nur die meisten Menschen unter dem Druck von ungehemmtem Kapitalismus, immer dreisterer Korruption und der individualistischen Vereinsamung vergessen, dass solche Lösungen eigentlich sogar ziemlich einfach sind.
Können dann nur Wohungseigentümer mit Hauseigentümern tauschen oder wie macht man das, wenn einer von beiden mietet? Wenn beides Eigentümer sind, muss der Wohnungseigentümer dann den Hauseigentümer entschädigen, weil das Haus mehr wert ist als die Wohnung? Was passiert bei noch nicht abbezahlten Immobilien? Alte Leute wohnen unter anderem in viel zu großen Häusern/Wohnungen, weil sie sich bei einem Umzug die neue Miete nicht leisten können und auch kein Geld für einen Kauf haben. Was macht man da?
Ich finde, langfristig sollte Wohneigentum grundsätzlich Genossenschaften, Kommunen oder anderen nicht-profitorientierten Organsiationen gehören, dann wär sowas relativ einfach machbar. Das ist aber ein Projekt, dessen Umsetzung selbst dann mehrere Generationen brauchen würde, wenn sich jetzt alle einig wären, dass wir das jetzt machen, und davon sind wir ungefähr so weit entfernt wie vom Weltfrieden. Außerdem ist das wahrscheinlich verfassungsrechtlich nicht so einfach.
Richtig: Wohnen ist Infrastruktur, und die ist immer Aufgabe der Gemeinschaft, gerne als Genossenschaften, die untereinander kooperieren, sei es beim Wohnungstausch, beim Service, Gartenarbeiten und so, und bei der Finanzierung von Um- und Neubau.
Ich habe nichts gegen langfristige Projekte, im Gegenteil.
Die werden dann möglichst weit weg von ihrem sozialen Umfeld zwangsumgesiedelt, natürlich. Weil unser Problem sind ja die bösen Rentner, nicht Konzerne, die uns alle ausbeuten.
Man kann natürlich immer die dümmste Lösung anwenden, wenn einem das ganz wichtig ist.
Man kann es auch klug, richtig und gerecht machen.