Finde es lustig dass Lehrer laut dem Artikel einfach nicht teamfähig sind. Die brauchen 10 Jahre um zusammen zu arbeiten? lol
Also das ganze System ist doch broken. Lehrer und Schüler leiden gleichermaßen unter Überforderung und auf beide Seiten wird vom Rest der Gesellschaft eingedroschen.
Tatsächlich sehen laut Deutschem Schulbarometer 46 Prozent der befragten Lehrkräfte die größte Herausforderung ihres Arbeitsalltags im Verhalten der Schüler - das sind elf Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2024. Als Hauptursache wird mit 25 Prozent problematisches Sozialverhalten genannt, gefolgt von mangelnder Motivation und fehlendem Lernwillen (13 Prozent) und psychischen Problemen (sieben Prozent).
Ich arbeite in einer KiTa und sehe das genau so. Ich hab die Herausforderung angenommen, aber in der Schule würde ich das nicht mehr aushalten.
Was der Rektor da erklärt ist schon interessant, aber mir stach vor allem dieser kleine Satz ins Auge:
Das ist toll, oder? Es läuft sicherlich ganz anders an anderen Schulen. Da gibt es große Klassen, wilde Klassen, Maßregelungen ohne Ende.
No shit. Die Größe der Klasse macht sehr viel aus. Viele Kinder beruhigen sich da ganz von selbst.
Erziehung hat sich verändert: man will nicht mehr strafen sondern konstruktiver arbeiten, irgendwie. Aber die Größen der Klassen sind (fast) immer noch die gleichen wie in hochautoritären Zeiten, wo es darum ging dass 1 Lehrer mögl. viele Kinder unter Kontrolle hat.
Aber das würde ja Arbeitsplätze im staatlichen sozialen Sektor schaffen und Geld kosten. Unvereinbar mit jeglichem Austerity-Narrativ.
Zur Veranschaulichung vergleicht er das Schulsystem mit Computersystemen: “Das Betriebssystem, mit dem heute Schule gemacht wird, passt einfach nicht mehr zum Erwartungshorizont dieser Maschine Schule”, sagt der Rektor. "Es würde keiner auf die Idee kommen, heute ein Windows 3.1 laufen zu lassen und dann zu sagen, damit mache ich jetzt Homebanking. […]
Oh gott gleich sagt er, dass das Problem ist, dass nicht genug AI genutzt wird oder?
“Die Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler und das, was an den Schulen vermittelt wird, geht weit auseinander”, sagt Katharina Thuren und verweist etwa auf die Ergebnisse der Studie zur Nutzung Künstlicher Intelligenz. Immerhin 48 Prozent der Lehrkräfte geben an, sich im Umgang mit KI-Tools wie ChatGPT oder DALL-E sicher zu fühlen (2025: 38 Prozent). Bei 29 Prozent der Befragten dürfen die Schüler KI im Unterricht nutzen. Aber genügt das, um die Jugendlichen zu motivieren?
There we friggin go. Auch nett, dass es keine statistik dazu gibt, wie viele schüler überhaupt AI im unterricht wollen
Ist schon klar dass jemand der nicht weiß dass Windows 3.1 keinen Netzwerkstack hat, auch direkt KI fordert. Abgesehen davon sind LLMs in der Schule echt nützlich. Wenn man das sinnvoll einsetzen würde, könnten sie den Schülern Lerninhalte anders formulieren und so verständlicher machen.
So wie die Schulpolitik jetzt läuft müssen die Lehrer eher aufpassen, dass die Schüler nicht mit KI schummeln – ich kenne einen Lehrer, der regelmäßig Leute durchfallen lassen muss weil sie Fotos der Klassenarbeiten machen und KI beantworten lassen.
Muss auch sagen, dass ich das in der Uni ganz angenehm fand. Man hatte ein Lernziel (Altklausuren der letzten Jahre + Übungsaufgaben zwischendurch) und wie man da hin kam, war einem selbst überlassen.
Also es gab Referenzmaterial (Vorlesung), aber wenn dir ein Erklärvideo besser taugt, oder du erstmal eine Zusammenfassung brauchst, um einen Überblick zu bekommen, dann schau dir das an.
Also entspricht eben viel mehr der heutigen Realität, dass man Dinge selber recherchiert.
Das Recherchieren ist oft der wichtigere Skill als alles Wissen auswendig zu lernen.Das klingt schon ganz cool und ist für eine Uni angemessen. Ich denke, idealerweise lernt man in der Schule zu lernen. Will sagen, die Fähigkeit so zu studieren und sich dabei noch wohl zu fühlen, das muss vorher vermittelt und geübt werden.
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