Ich kann mich gut in diesen Vater hineinversetzen, wenn ich mir anschaue was vor jeder Schule jeden Morgen abgeht: eine regelrechte Kavalkade von Autos aller Art. Selbst die sonst Vorsichtigsten halten teilweise mitten auf der Fahrbahn um ihre Sprößlinge rauszulassen (und das dauert immer länger als zwingend nötig denn kein Sprößling denkt daran nachfolgenden Verkehr nicht aufzuhalten). Das ebendarum angebrachte Halteverbotsschild wird ignoriert.
Ich verstehe diese Art von Helikoptererziehung eh nicht. Ich glaube ich bin während meiner gesamten Schulzeit vielleicht ein halbes Dutzend mal mit dem Auto vorgefahren worden. Und habe mich jedes mal geschämt.
ich bin während meiner gesamten Schulzeit vielleicht ein halbes Dutzend mal mit dem Auto vorgefahren worden. Und habe mich jedes mal geschämt.
Ja, vor noch nicht so langer Zeit war das noch so, dass man sich für so was geschämt hat.
Was stimmt heute nicht mit Leuten?
das ist SO typisch Bayern/Deutschland. Erstmal eine Runde Täterschutz (gemeint sind die Falschparkenden und das Verfahren gegen jenen, der darauf aufmerksam machen will. Nur, damit es keine Missverständnisse gibt)
Kurt Tucholsky sagte ja schon:
In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.
Wild, bei uns gibt’s ein Portal der Stadt wo man sowas direkt melden kann
Sowas von Lächerlich. Unternehmen nehmen sich mittlerweile alles raus unter dem Blanko Deckmantel “Berechtiges Interesse”. Da werden schön die Füße still gehalten. Und hier haben die “Datenschützer” nichts besseres zu tun, als jemandem hinterher zu steigen, der offensichtlich nichts falsch gemacht hat.
Ja hoffentlich auch.
Bei uns Parken die auch überall, inklusive der einzigen Feuerwehrzufahrt
Das passiert vor jeder Schule im gesamten Land. Vor jeder Schule, jeden verfickten Tag.
Versteh ich ehrlich gesagt nicht dass da die Ordnungsämter nicht öfter morgens um kurz vor 8 da rumstehen und knöllchen verteilen
Haben die hier vor der Grundschule zeitweise gemacht und wurden dabei dauernd angemault und regelmäßig fast angegriffen. War das ein Spaß für die.
Wenn das Ordnungsamt nicht reicht, muss da halt mal normale Polizei hin und wenn die nicht reicht, dann soll halt mal ne Hundertschaft Bereitschaftspolizei kommen. Wenn sich jemand auf die Straße klebt, kommen die ja auch.
Na klar, und der Bundeskanzler trifft sinnvolle Entscheidungen.
Kann ich mir gut vorstellen. Eltern können sehr pissig werden wenn man ihnen vorschlägt ihre Säuglinge doch auch mal was selber machen zu lassen (in diesem Fall selber zur Schule gehen/fahren). Bzw. in diesem Fall darauf hinweist dass ihre Helikopterpflege evtl. sogar gesetzwidrig sein könnte.
Nicht alle Helden tragen einen Umhang.
In diesem Falle finde ich die Arbeit des Herren gut. Die sollen solange Knöllchen zahlen, bis sie es endlich lassen.
Euer Kind muss nicht vor den Eingang gefahren werden…
Euer Kind muss nicht vor den Eingang gefahren werden…
Das verwirrt mich am meisten. In den meisten Fällen wäre es doch wesentlich schneller und sicherer wenn man das Kind an einer passenderen Stelle rauslässt - man kann dann direkt zur Arbeit weitersausen - aber das Kind mault wahrscheinlich und direkt kommt wieder das schlechte Gewissen hoch, die Angst dass man als Elternteil nicht gut genug ist.
Besser wäre es natürlich wenn man seinem Kind beibrächte sich selbst sicher im Straßenverkehr zu bewegen.
Besser wäre es natürlich wenn man seinem Kind beibrächte sich selbst sicher im Straßenverkehr zu bewegen.
Die typischen Helikoptereltern bringen ihren Kindern aber lieber das genaue Gegenteil bei.
Ein solcher Fall, den ich auf meinem Weg zur Arbeit an einer der beiden Schulen, an denen der vorbeiführt, regelmäßig beobachte, läuft wie folgt ab: Da wird erstmal mitten auf einer 2-spurigen Durchgangsstraße mittels Vollbremsung angehalten, dann ausgestiegen, das Kind auf der verkehrszugewandten Seite aus dem Auto geholt, wo es dann bei sperrangelweit offener Tür stehen muss, bis das Helikopterelternteil einmal um das Auto herumgehelikoptert ist, um den Schulranzen aus dem Kofferraum zu kramen, und diesen dann dem immer noch mitten auf der Straße in der sperrangelweit offenen Tür auf der verkehrszugewandten Seite stehenden Kindchen aufzusetzen. Danach ist die Gefahr für das bedauernswerte Kind immer noch nicht gebannt, den das halbstündige Verabschiedungsritual mit drölf Küsschen und mindestens 5 Umarmungen muss natürlich auch mitten auf der Straße stattfinden. Dann wird das Kind noch an der Hand in weitem Bogen um die immer noch sperrangelweit offene Tür herum durch den Gegenverkehr an der Hand bis zur Schulhoftür geführt. Am Auto, das wärend des ganzen Vorgangs mitten auf der Fahrbahn steht, ist natürlich weder Licht noch Warnblinker an.
seufz
So hab ich es mit meinem Kind getan. Bin die erste Woche immer mit ihm zur Schule gelaufen und dann wollte er sogar schon selber gehen ohne Hilfe. Er hat dann immer 2 Euro mit bekommen und hat sich auf dem Weg meistens was beim Bäcker gekauft oder was Süßes usw., das hilft schon selbstständig zu werden. Man kann natürlich auch den Weg zum Bus nehmen, je nachdem wo man wohnt.
Und so wirklich richtig übel wird es erst, wenn die nicht mehr parken, sondern fahren. Mein täglicher Weg zur Arbeit führt an 2 Schulen vorbei, was da abgeht, ist gemeingefährlich.
Im Grunde muss vor jeder Schule und jeder Kita ein Blitzer stehen und die Nähe zu so einem Ort muss strafverschärfend wirken
Blitzer bringen nichts gegen die Deppen, die da, nachdem sie dumm da geparkt haben, um ihre Kinder abzuliefern, genauso dumm und gefährlich, ohne sich einen Scheißdreck um den Verkehr zu scheren, wieder wegfahren. Da braucht es Personal. Und drastische Strafen, dass die Elterntaxitrottel endlich aufhören, alle um sich herum zu gefährden







