Vor gut 20 Jahren will die Politik Einwegverpackungen mit dem Dosenpfand vom Markt drängen. Doch der Handel hat andere Pläne. Speziell Discounter wie Aldi und Lidl steigen nicht um, sondern verzichten komplett auf Mehrweg und setzen stattdessen voll auf Einweg. Durch den Ukraine-Krieg sind Einweggläser allerdings zum Kostenrisiko geworden. Kaputte Glaswerke und teures Gas für Schmelzwannen machen die Herstellung teuer und unberechenbar. “Beim Iran-Krieg sehen wir dieselbe Entwicklung”, sagt Veronika Pfender. Die Sandmafia tut ihr Übriges. Pfender verkauft mit ihrem Unternehmen Dotch Mehrweggläser für Gewürzgurken, Grillsoßen und Olivenöle, sammelt sie ein und reinigt sie. Eine Allianz von 25 Unternehmen möchte das Angebot nutzen, darunter Kühne oder Feinkost Dittmann. Die Infrastruktur ist dank der deutschen Liebe zum Bier vorhanden. Kunden können die Gläser in Supermärkten und Discountern zurückgeben, an denselben Pfandautomaten wie Bier- und Wasserflaschen. Theoretisch, wenn der Handel mitspielt. Das schlagende Argument sind sinkende Preise.



Im Glasbereich z.B. Superfest: https://de.wikipedia.org/wiki/Superfest
Hat tatsäch grade ein revival. Man kann jetzt wieder Gläser kaufen die nach diesem Konzept hergestellt werden.
In dem Artikel dazu meinten sie auch, der Verkäufer hätte damals die Leute nicht überzeugen können, warum ein Glas das nicht zerbricht was gutes wäre. Hab da so “Könnte einem Verdurstenden kein Wasser verkaufen” Vibe
https://www.nordkurier.de/panorama/langlebiger-leichter-robuster-erfindung-aus-ddr-zeiten-wird-wiederbelebt-4866810
Ja, das habe ich bei meinen Recherchen vor ein paar Jahren auch gedacht, ich bin da zufällig drauf gestoßen und jetzt habe sogar 3 Superfest Gläser aus DDR-Produktion