• Tartufo@lemmy.world
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    15 hours ago

    Bei christenfeindlichen Straftaten machen deutsche Staatsbürger den Großteil der Tatverdächtigen aus, so die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD Anfang 2025. Von 107 erfassten Tatverdächtigen seien 75 Deutsche, gefolgt von 10 Syrern und 7 Afghanen.

    Na da haben die ganz klar was anderes erwartet, als die das gefragt haben. Einerseits mies, dass es so Angriffe überhaupt gibt, aber andererseits irgendwie schön, dass die Deutschen die Liste der Verdächtigen so deutlich anführen. Da kann das nicht (so extrem) instrumentalisiert werden…

    • Ooops@feddit.org
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      13 hours ago

      Nachricht einfach auf den Titel reduzieren, Instrumentalisierung erledigt. Gegenargumente, und sei es nur, “ließ den nächsten Satz auch mit”, lässt die kognitive Dissonanz eh nicht zu.

  • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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    14 hours ago

    Irgendwie ein komischer Artikel mit verschiedenen Zahlen. Erst heißt es:

    Die Zahlen [der AfD-Anfrage] beziehen sich auf das Jahr 2024 (Stichtag: 10. Dezember 2024). Die Behörden registrierten bundesweit demnach 228 christenfeindliche Straftaten

    und zwei Absätze weiter dann:

    Das Bundesinnenministerium zählte in der Statistik zur “politisch motivierten Kriminalität” 337 christenfeindliche Delikte im Jahr 2024

    Leider werden diese Statistiken nicht weiter eingeordnet und auch nicht erklärt, wie diese unterschidlichen Zahlen zustande gekommen sein könnten.

    Außerdem wird berichtet, dass die OIDAC-Chefin auf eine hohe Dunkelziffer und die OSZE auf eine erhöhte Vulnerabilität christlicher und konvertierter Migrant*innen hinweisen, es folgt aber ein Beispiel eines Cottbuser Pfarrers, dessen Treppenhaus vandalisiert und mit rechtsextremen Symbolen verunstalter wurde. Der genannte, aber nicht verlinkte rbb-Artikel (hier) spricht aber nicht von christfeindlichen Motiven, sondern von Angriffen auf zivilgesellschaftlich engagierte Menschen.
    Dieser Teil des euronews-Artikels liest sich eher, als wolle man rechtsextreme Gewalt statistisch reduzieren, indem man den Fällen, weil sie sich gegen Christ*innen richten, eine andere Motivation unterstellt.
    (Das soll nicht die Gewalt an sich relativieren, Straftaten sind nicht weniger schlimm, weil sie sich gegen Christ*innen richtet, ich hinterfrage lediglich die Darstellung der Motive.)

    • hendrik@palaver.p3x.de
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      Deutsch
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      14 hours ago

      Der Artikel liest such für mich sowieso wie einer derer, die krampfhaft in jedem Satz mit einer Zahl um sich werfen müssen. Also ich mag ja Zahlen. Aber eigentlich wären hier die Hintergründe viel interessanter.

  • Ardor von Heersburg@discuss.tchncs.deOP
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    15 hours ago

    Es sind, nicht unbedingt unberechtigt, andere Glaubensgruppen im Fokus, scheint sich aber zu mehr und mehr einem allgemeinen Problem zu entwickeln.

    Jemanden wegen seines Glaubens anzugehen, gehört sich einfach nicht. Genauso wenig wie eigentlich aus allen anderen Gründen.