Irgendwie ein komischer Artikel mit verschiedenen Zahlen. Erst heißt es:
Die Zahlen [der AfD-Anfrage] beziehen sich auf das Jahr 2024 (Stichtag: 10. Dezember 2024). Die Behörden registrierten bundesweit demnach 228 christenfeindliche Straftaten
und zwei Absätze weiter dann:
Das Bundesinnenministerium zählte in der Statistik zur “politisch motivierten Kriminalität” 337 christenfeindliche Delikte im Jahr 2024
Leider werden diese Statistiken nicht weiter eingeordnet und auch nicht erklärt, wie diese unterschidlichen Zahlen zustande gekommen sein könnten.
Außerdem wird berichtet, dass die OIDAC-Chefin auf eine hohe Dunkelziffer und die OSZE auf eine erhöhte Vulnerabilität christlicher und konvertierter Migrant*innen hinweisen, es folgt aber ein Beispiel eines Cottbuser Pfarrers, dessen Treppenhaus vandalisiert und mit rechtsextremen Symbolen verunstalter wurde. Der genannte, aber nicht verlinkte rbb-Artikel (hier) spricht aber nicht von christfeindlichen Motiven, sondern von Angriffen auf zivilgesellschaftlich engagierte Menschen.
Dieser Teil des euronews-Artikels liest sich eher, als wolle man rechtsextreme Gewalt statistisch reduzieren, indem man den Fällen, weil sie sich gegen Christ*innen richten, eine andere Motivation unterstellt.
(Das soll nicht die Gewalt an sich relativieren, Straftaten sind nicht weniger schlimm, weil sie sich gegen Christ*innen richtet, ich hinterfrage lediglich die Darstellung der Motive.)
Der Artikel liest such für mich sowieso wie einer derer, die krampfhaft in jedem Satz mit einer Zahl um sich werfen müssen. Also ich mag ja Zahlen. Aber eigentlich wären hier die Hintergründe viel interessanter.
Irgendwie ein komischer Artikel mit verschiedenen Zahlen. Erst heißt es:
und zwei Absätze weiter dann:
Leider werden diese Statistiken nicht weiter eingeordnet und auch nicht erklärt, wie diese unterschidlichen Zahlen zustande gekommen sein könnten.
Außerdem wird berichtet, dass die OIDAC-Chefin auf eine hohe Dunkelziffer und die OSZE auf eine erhöhte Vulnerabilität christlicher und konvertierter Migrant*innen hinweisen, es folgt aber ein Beispiel eines Cottbuser Pfarrers, dessen Treppenhaus vandalisiert und mit rechtsextremen Symbolen verunstalter wurde. Der genannte, aber nicht verlinkte rbb-Artikel (hier) spricht aber nicht von christfeindlichen Motiven, sondern von Angriffen auf zivilgesellschaftlich engagierte Menschen.
Dieser Teil des euronews-Artikels liest sich eher, als wolle man rechtsextreme Gewalt statistisch reduzieren, indem man den Fällen, weil sie sich gegen Christ*innen richten, eine andere Motivation unterstellt.
(Das soll nicht die Gewalt an sich relativieren, Straftaten sind nicht weniger schlimm, weil sie sich gegen Christ*innen richtet, ich hinterfrage lediglich die Darstellung der Motive.)
Der Artikel liest such für mich sowieso wie einer derer, die krampfhaft in jedem Satz mit einer Zahl um sich werfen müssen. Also ich mag ja Zahlen. Aber eigentlich wären hier die Hintergründe viel interessanter.