Im Rheinischen Revier entsteht Deutschlands zweitgrößter See – doch die Wasserqualität des Rheins ist umstritten. Ein neues Gutachten des Umweltministeriums soll Klarheit schaffen.
Ist das nicht eher ein saisonales Problem? Ich bin jetzt nicht allzu tief im Thema, aber ich hätte jetzt grundsätzlich gesagt, dass Rückhaltebecken gerade in Anbetracht des Klimawandels eigentlich eine gute Idee sind. Früher war es so, dass die Gletscher als Saisonspeicher fungiert haben, um winterliche Niederschläge bis spät in den Sommer zu strecken. Nun wissen wir ja alle, wie es um die bestellt ist. Wenn jetzt also im Herbst, Winter und Frühling einen Teil des Rheinwassers nutzen, um diesen See zu füllen, so kann man im Sommer doch dieses Wasser wieder entnehmen wie aus einer gigantischen Zisterne.
Ich hoffe doch mal, dass die Planer nicht so blöd sind, bei Niedrigwasser noch zusätzlich Wasser von Fluss in Richtung See zu schicken.
Wenn das Wasser, das man zurückhalten will, zuerst durch eine über 40km lange Leitung fließen (bzw. ab einem bestimmten Wasserstand sogar aktiv gepumpt werden) muss, wird das weder eine brauchbare Kapazität haben, um größere Hochwasser abzumildern, noch um nennenswert Wasser zu speichern, um damit den Pegel im Rhein zu puffern. (dafür wäre dann auch eine weitere Leitung nötig, denn Wasser fließt bekanntlich nicht bergauf)
Edit: Die maximal vorgesehene Entnahmemenge ist nicht mal 1% der mittleren Durchflussmenge des Rheins, damit kann man keinerlei Puffer- bzw. Rückhaltefunktion verwirklichen:
Wenn die Entnahmemenge so gering ist und der Wasserspiegel nur um max. 2,4 cm fällt, dann erledigt sich immerhin das Argument, dass der Rhein dadurch quasi leergepumpt wird.
Ich finde jetzt 18 m3 pro Sekunde gar nicht so schlecht. Damit kann man schon einige Haushalte versorgen oder Felder bewässern. Kann man aber ja bei Bedarf auch weiter ausbauen, wenn man zukünftig stärker hin und her schieben möchte.
Ist das nicht eher ein saisonales Problem? Ich bin jetzt nicht allzu tief im Thema, aber ich hätte jetzt grundsätzlich gesagt, dass Rückhaltebecken gerade in Anbetracht des Klimawandels eigentlich eine gute Idee sind. Früher war es so, dass die Gletscher als Saisonspeicher fungiert haben, um winterliche Niederschläge bis spät in den Sommer zu strecken. Nun wissen wir ja alle, wie es um die bestellt ist. Wenn jetzt also im Herbst, Winter und Frühling einen Teil des Rheinwassers nutzen, um diesen See zu füllen, so kann man im Sommer doch dieses Wasser wieder entnehmen wie aus einer gigantischen Zisterne.
Ich hoffe doch mal, dass die Planer nicht so blöd sind, bei Niedrigwasser noch zusätzlich Wasser von Fluss in Richtung See zu schicken.
Wenn das Wasser, das man zurückhalten will, zuerst durch eine über 40km lange Leitung fließen (bzw. ab einem bestimmten Wasserstand sogar aktiv gepumpt werden) muss, wird das weder eine brauchbare Kapazität haben, um größere Hochwasser abzumildern, noch um nennenswert Wasser zu speichern, um damit den Pegel im Rhein zu puffern. (dafür wäre dann auch eine weitere Leitung nötig, denn Wasser fließt bekanntlich nicht bergauf)
Edit: Die maximal vorgesehene Entnahmemenge ist nicht mal 1% der mittleren Durchflussmenge des Rheins, damit kann man keinerlei Puffer- bzw. Rückhaltefunktion verwirklichen:
Wenn die Entnahmemenge so gering ist und der Wasserspiegel nur um max. 2,4 cm fällt, dann erledigt sich immerhin das Argument, dass der Rhein dadurch quasi leergepumpt wird.
Danke für die Grafik.
Ich finde jetzt 18 m3 pro Sekunde gar nicht so schlecht. Damit kann man schon einige Haushalte versorgen oder Felder bewässern. Kann man aber ja bei Bedarf auch weiter ausbauen, wenn man zukünftig stärker hin und her schieben möchte.