Hallo zusammen,
ich hätte die Möglichkeit an einem Stromanschluss mein e-Auto zu laden, der aktuell nur mit einem geringen Verbrauch pro Jahr beim Versorger angemeldet ist. Wenn der Verbrauch am Jahresende nun deutlich (Faktor 2-3) höher wäre als beim Energieversorger angegeben, habe ich dann irgendwelche Konsequenzen zu befürchten außer einer Nachzahlung für den Arbeitspreis und zukünftig ggf. höhere Abschläge? In Vergleichsportalen ändern sich je nach angegebenem Verbrauch oft Grundgebühren oder manche Anbieter verschwinden komplett aus der Liste, daher meine Frage.
In den FAQ von EnBW habe ich keine Infos dazu gefunden.
PS: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Community die richtige ist, für Alltagsfragen dieser Art. Wenn nicht, bitte einfach löschen (idealerweise mit Hinweis auf eine bessere).
Liebe Grüße, rbn


Nein, tu das nicht! Es gibt mittlerweile ja wieder Zinsen. Selbst beim Tagesgeld kannst du 2% Zinsen bekommen und daher willst du deinen großen Batzen Geld auf deinem eigenen Konto haben und dafür Zinsen kassieren statt deinem Energieversorger einen kostenlosen Kredit zu geben. Wenn du es anders betrachtest: Durch einen niedrigen Abschlag kannst du deine Stromrechnung um genau diese 2% Zinsen reduzieren.
Bei 15.000km im Jahr und einem Verbrauch von 15kWh/100km kommt man auf 2250kWh. Mit 0.35€/kWh macht das 787€ im Jahr. Mit 2% Zinsen kommst du auf 803€, also 16€ Gewinn. Die bekommst du aber nur im ersten Jahr, es sei denn man wechselt jährlich den Stromanbieter.
Dazu kommen dann aber noch die normalen Stromkosten. Da landest du dann halt auch gerne als Haushalt nochmal bei den 2250kWh und dann hast du einfach durch pures Nichtstun 30€ extra im Jahr.
Den normalen Verbrauch ohne Auto hast du eh schon, dass ist der normale Abschlag den du monatlich zahlst. Oder zahlst du deine Stromrechnung jährlich?