Hallo zusammen,
ich hätte die Möglichkeit an einem Stromanschluss mein e-Auto zu laden, der aktuell nur mit einem geringen Verbrauch pro Jahr beim Versorger angemeldet ist. Wenn der Verbrauch am Jahresende nun deutlich (Faktor 2-3) höher wäre als beim Energieversorger angegeben, habe ich dann irgendwelche Konsequenzen zu befürchten außer einer Nachzahlung für den Arbeitspreis und zukünftig ggf. höhere Abschläge? In Vergleichsportalen ändern sich je nach angegebenem Verbrauch oft Grundgebühren oder manche Anbieter verschwinden komplett aus der Liste, daher meine Frage.
In den FAQ von EnBW habe ich keine Infos dazu gefunden.
PS: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Community die richtige ist, für Alltagsfragen dieser Art. Wenn nicht, bitte einfach löschen (idealerweise mit Hinweis auf eine bessere).
Liebe Grüße, rbn


Grundsätzlich sollte es bei einer Nachzahlung und höheren Abschlägen bleiben.
Je nachdem wie hoch dein zukünftiger Jahresverbrauch ist, kann es aber durchaus sein, das auch der Zähler ausgetauscht wird, denn ab 6000 kWh/Jahr ist der Einbau von einem intelligenten Messsystem verpflichtend. Intelligente Messsystem kosten etwas mehr pro Jahr, aber das sollte am Ende nicht zu sehr ins Gewicht fallen.
Guter Punkt, danke für den Hinweis.
was macht das Messsystem denn dann intelligent?
“Intelligent” ist in dem Fall mehr Marketing Sprache als Realität, aber diese Zähler können zum Beispiel selbstständig Zählerstände an den Messstellenbetreiber schicken.
Der Zähler hat eine Schnittstelle, mit der du selber deinen eigenen Verbrauch auslesen kannst oder um einen sogenannten Zeitvariablen Tarif zu nutzen, bei dem dein Strompreis sich an dem Preis an der Strombörse orientieren soll.
Gibt dir das einen ersten Eindruck?
Ein Aspekt wäre noch, dass die Dinger im Vergleich zu den zuvor verbreiteten Ferraris-Zählern (schwarze Kästen mit Drehscheibe) nicht mehr rückwärts laufen. Wenn du eine PV-Anlage an einem dummen Zähler betreibst und weniger Strom verbrauchst als du erzeugst, läuft der Zähler rückwärts. Für den Kunden ist das an sich super, in Deutschland (im Gegensatz zu den Niederlanden) leider aber nicht vorgesehen, da man für eingespeisten Strom viel weniger (wenn überhaupt) Vergütung bekommt als man für die Entnahme aus dem Netz bezahlen muss.
das dient übrigens dazu, den Verbrauch an die Zeiten der größten Erzeugung anzupassen. Also Storm ist billiger wenn Erneuerbare viel verfügbar sind, und indem der Preis daran angepasst wird, wird der Verbraucher ermutigt, sich dem ebenfalls anzupassen. Das ist der Sinn des ganzen.
Das stimmt auf jeden Fall.
In der tat :3