Immer mehr Bürgergeld-Empfänger wehren sich per KI gegen Behördenpost. Jobcenter ächzen unter der Last, doch über ein Viertel der Einsprüche ist erfolgreich.
Für die Beschäftigten schafft das erheblichen Mehraufwand, denn auch fehlerhafte oder rechtlich unbegründete KI-Widersprüche müssen einzeln geprüft werden.
[…]
Nach Daten der Bundesagentur für Arbeit haben zugleich mehr als ein Viertel der Widersprüche Erfolg. In diesen Fällen korrigieren die Jobcenter ihre Bescheide und bewilligen höhere Leistungen. Die Bescheide selbst sind demnach offenbar oft fehleranfällig, komplex und für juristische Laien schwer verständlich.
Tja, da lernt die Behörd jetzt mal, was “Feuer mit Feuer bekämpfen” bedeutet. Erst die Leute, die eh schon Boden sind, mit Bürokratie bombardieren, und dann aber das Echo nicht vertragen. Maximal erbärmlich, dann so ein Fazit daraus zu spinnen:
Als wichtiger Treiber gilt Künstliche Intelligenz.
Nein, der wichtigste Treiber bleibt weiter die unsoziale Gesetzgebung und deren Exekutive.
Es gibt mit Sicherheit auch Menschen die dort arbeiten die völlig in Ordnung sind und versuchen den “Kunden” wirklich weiterzuhelfen. Leider sind diese, erfahrungsgemäß, eher die Ausnahme als die Regel. Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass das gewolltes systemisches Versagen ist.
Daher hält sich mein Mitgefühl in Grenzen.
Nach Daten der Bundesagentur für Arbeit haben zugleich mehr als ein Viertel der Widersprüche Erfolg
Wenn ein Widerspruch Erfolg hat, ist der Bescheid ja laut Gesetz und gängiger Rechtsauslegung falsch. Und wenn der Bescheid dann von der Behörde kommt, dann kann die Behörde sehr wohl was dafür. Sie könnte ja z.B. nicht 25% falsche Bescheide ausstellen
Also wenn ich mir angucke, wie krass unterschiedlich ich während derselben Hartz-4-Phase in zwei verschiedenen Städten behandelt wurde, habe ich schon den Eindruck, dass sich einiges machen lässt - auf Ebene der Städte, aber auch der einzelnen Mitarbeiter. In der einen Stadt wurde mir unterstellt, dass ich eh lügen würde (das wurde mir so ins Gesicht gesagt), in der anderen ging es eher darum, wie wir gemeinsam voran kommen.
Tja, da lernt die Behörd jetzt mal, was “Feuer mit Feuer bekämpfen” bedeutet. Erst die Leute, die eh schon Boden sind, mit Bürokratie bombardieren, und dann aber das Echo nicht vertragen. Maximal erbärmlich, dann so ein Fazit daraus zu spinnen:
Nein, der wichtigste Treiber bleibt weiter die unsoziale Gesetzgebung und deren Exekutive.
Es gibt mit Sicherheit auch Menschen die dort arbeiten die völlig in Ordnung sind und versuchen den “Kunden” wirklich weiterzuhelfen. Leider sind diese, erfahrungsgemäß, eher die Ausnahme als die Regel. Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass das gewolltes systemisches Versagen ist. Daher hält sich mein Mitgefühl in Grenzen.
Die Behörde kann dafür nichts, die machen Arbeit laut Gesetz und gängiger Rechtsauslegung.
Das passt aber nicht zusammen mit:
Wenn ein Widerspruch Erfolg hat, ist der Bescheid ja laut Gesetz und gängiger Rechtsauslegung falsch. Und wenn der Bescheid dann von der Behörde kommt, dann kann die Behörde sehr wohl was dafür. Sie könnte ja z.B. nicht 25% falsche Bescheide ausstellen
Also wenn ich mir angucke, wie krass unterschiedlich ich während derselben Hartz-4-Phase in zwei verschiedenen Städten behandelt wurde, habe ich schon den Eindruck, dass sich einiges machen lässt - auf Ebene der Städte, aber auch der einzelnen Mitarbeiter. In der einen Stadt wurde mir unterstellt, dass ich eh lügen würde (das wurde mir so ins Gesicht gesagt), in der anderen ging es eher darum, wie wir gemeinsam voran kommen.