Ich sehe keinen Grund, mich gegenüber Berufsverbrechern, die sich schamlos auf Kosten der Allgemeinheit bereichern und diese Allgemeinheit dabei noch bei jeder Gelegenheit kackdreist öffentlich beleidigen, auch nur noch ansatzweise diplomatisch auszudrücken.
Ich teile deinen Unmut, dennoch ist es nicht sinnvoll sich selbst im Zweifelsfall juristisch-angreifbar zu machen. Gerade mit Mechanismen wie Chat-Control und Co. ist die theoretische Rückverfolgbarkeit erheblich gestiegen. Wobei ich auch offen bezweifle, dass sich sh.itjust.works oder blahaj.zone so aktiv an dem Mist beteiligen.
Dass die Politiker so dreist geworden sind, liegt mit daran, dass Alle wie auf Eierschalen um die rumlaufen und sich fast niemand traut, das, was die da tun, als das zu benennen, was es ist: Schamlose Selbstbereicherung, Korruption und Vetternwirtschaft, alles hübsch verpackt in dreiste Lügen.
Ich widerspreche dir nicht. Das ist Kapitalismus im Endstadium im Übergang zum Imperialismus. Ich denke, dass es egal ist, ob ein Merz oder Klingebeil dort sitzen oder eine Reichinnnek oder Harbeck. Das System an sich ist pretty fucked. Das Problem ist, das die Option besteht, dass System so zu missbrauchen. Ich bin auch relativ pessimistisch, dass ein Reformismus noch wirklich viel für die arbeitende Klasse ändern wird.
Ich denke, dass es egal ist, ob ein Merz oder Klingebeil dort sitzen oder eine Reichinnnek oder Harbeck.
Ja. Zum Einen ist, wer in den Strukturen, die sich da über die Jahrzehnte gebildet haben, so weit hochkommt, ist moralisch korrupt, denn da kommt man nur durch jahrelange Arschkriecherei, Korruption und Vetternwirtschaft (beschönigt als “Netzwerken”) hin, zum Anderen ist das System ein in sich abgeschotteter Selbstläufer geworden.
Das Problem ist, das die Option besteht, dass System so zu missbrauchen.
Das System als solches fördert seinen eigenen Missbrauch. Das ist ein Selbstläufer geworden und eine selbstverstärkende Feedbackschleife. Die Kaste der Berufspolitiker lebt in einer Parallelgesellschaft, die mit der Lebenswirklichkeit der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung gar nichts mehr zu tun hat. Wenn man sich die Karrieren der Akteure so anschaut, sieht man immer wieder die gleichen Lebensläufe: Kind aus alteingesessener Politikerfamilie ist schon zur Schulzeit in einer Parteiorganisation, (i.d.R. die Jugendorganisation der Partei der Eltern) wird in irgendwelche Pöstchen als Schulsprecher usw. gewählt, bekommt dann nach der Schule von einer Parteistiftung ein Studium bezahlt, “arbeitet” evtl. mal ein paar Jahre in irgendeiner Position, die entweder schon direkt mit dem Polit-Zirkus zu tun hat (z.B. bei der Partei oder für einen Amtsträger aus der Partei) oder in einem Job, der mehr nach Korruption mit Vorkasse aussieht. (z.B. der vorherige Aufsichtsrats-Job bei BlackRock unseres werten Bundeskanzlers) Sobald man dann mal ein höheres politisches Amt hatte, fängt die Drehtür an, sich zu drehen.
Aber auch ganz unten, in der Kommunalpolitik, sind die Probleme schon sehr lange sehr offensichtlich. Auf der Ebene sind das zwar keine Berufspolitiker, aber die Art Menschen, die gerne in die eigene Tasche wirtschaftet, dominiert auch dort. Die Methoden der Selbstbereicherung mögen etwas anders sein, und auch die Summen, um die es geht, sind in der Regel etwas geringer, aber das Muster, dass man systematisch in die eigene Tasche wirtschaftet, gibt es auch auf der kommunalen Ebene. Und das schon sehr lange.
Mein Opa, wohnhaft in einem 2500-Seelen-Dorf, sagte immer: “Wenn Du eine unfruchtbare Wiese hast, auf der nix wächst, außer Brennesseln und Brombeeren, kannst Du immer noch in eine Partei eintreten, Dich in den Gemeinderat wählen lassen, und schon hast Du nicht mal 4 Jahre später einen wunderbaren Bauplatz”. Leider ist das dort auch tatsächlich so. Wenn man in etwa weiß, wer wo seine Wiesengrundstücke hat, kann man direkt nach der Auszählung der Kommunalwahl mit großer Sicherheit vorhersagen, wo das nächste Neubaugebiet ausgewiesen wird.
Die Leute, die sich in Parteien von der Kommunalpolitik hoch"arbeiten", weil sie keine mächtigen Fürsprecher in der Familie haben, kommen dann aus so einem Sumpf und müssen von Sumpf zu Sumpf und Arsch zu Arsch nach oben kriechen. Leute mit Integrität oder gar Moral können das nicht, außer sie sind völligst weltfremde naive Trottel, die nicht merken, was um sie herum vorgeht. (Die Spezies “Trottel vor dem Herrn” ist in der Politik auch weit verbreitet) Am Schlimmsten ist dabei aber die Variante “komplett moralbefreiter Trottel”.
Ich sehe keinen Grund, mich gegenüber Berufsverbrechern, die sich schamlos auf Kosten der Allgemeinheit bereichern und diese Allgemeinheit dabei noch bei jeder Gelegenheit kackdreist öffentlich beleidigen, auch nur noch ansatzweise diplomatisch auszudrücken.
Ich teile deinen Unmut, dennoch ist es nicht sinnvoll sich selbst im Zweifelsfall juristisch-angreifbar zu machen. Gerade mit Mechanismen wie Chat-Control und Co. ist die theoretische Rückverfolgbarkeit erheblich gestiegen. Wobei ich auch offen bezweifle, dass sich sh.itjust.works oder blahaj.zone so aktiv an dem Mist beteiligen.
Dass die Politiker so dreist geworden sind, liegt mit daran, dass Alle wie auf Eierschalen um die rumlaufen und sich fast niemand traut, das, was die da tun, als das zu benennen, was es ist: Schamlose Selbstbereicherung, Korruption und Vetternwirtschaft, alles hübsch verpackt in dreiste Lügen.
Ich widerspreche dir nicht. Das ist Kapitalismus im Endstadium im Übergang zum Imperialismus. Ich denke, dass es egal ist, ob ein Merz oder Klingebeil dort sitzen oder eine Reichinnnek oder Harbeck. Das System an sich ist pretty fucked. Das Problem ist, das die Option besteht, dass System so zu missbrauchen. Ich bin auch relativ pessimistisch, dass ein Reformismus noch wirklich viel für die arbeitende Klasse ändern wird.
Ja. Zum Einen ist, wer in den Strukturen, die sich da über die Jahrzehnte gebildet haben, so weit hochkommt, ist moralisch korrupt, denn da kommt man nur durch jahrelange Arschkriecherei, Korruption und Vetternwirtschaft (beschönigt als “Netzwerken”) hin, zum Anderen ist das System ein in sich abgeschotteter Selbstläufer geworden.
Das System als solches fördert seinen eigenen Missbrauch. Das ist ein Selbstläufer geworden und eine selbstverstärkende Feedbackschleife. Die Kaste der Berufspolitiker lebt in einer Parallelgesellschaft, die mit der Lebenswirklichkeit der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung gar nichts mehr zu tun hat. Wenn man sich die Karrieren der Akteure so anschaut, sieht man immer wieder die gleichen Lebensläufe: Kind aus alteingesessener Politikerfamilie ist schon zur Schulzeit in einer Parteiorganisation, (i.d.R. die Jugendorganisation der Partei der Eltern) wird in irgendwelche Pöstchen als Schulsprecher usw. gewählt, bekommt dann nach der Schule von einer Parteistiftung ein Studium bezahlt, “arbeitet” evtl. mal ein paar Jahre in irgendeiner Position, die entweder schon direkt mit dem Polit-Zirkus zu tun hat (z.B. bei der Partei oder für einen Amtsträger aus der Partei) oder in einem Job, der mehr nach Korruption mit Vorkasse aussieht. (z.B. der vorherige Aufsichtsrats-Job bei BlackRock unseres werten Bundeskanzlers) Sobald man dann mal ein höheres politisches Amt hatte, fängt die Drehtür an, sich zu drehen.
Aber auch ganz unten, in der Kommunalpolitik, sind die Probleme schon sehr lange sehr offensichtlich. Auf der Ebene sind das zwar keine Berufspolitiker, aber die Art Menschen, die gerne in die eigene Tasche wirtschaftet, dominiert auch dort. Die Methoden der Selbstbereicherung mögen etwas anders sein, und auch die Summen, um die es geht, sind in der Regel etwas geringer, aber das Muster, dass man systematisch in die eigene Tasche wirtschaftet, gibt es auch auf der kommunalen Ebene. Und das schon sehr lange.
Mein Opa, wohnhaft in einem 2500-Seelen-Dorf, sagte immer: “Wenn Du eine unfruchtbare Wiese hast, auf der nix wächst, außer Brennesseln und Brombeeren, kannst Du immer noch in eine Partei eintreten, Dich in den Gemeinderat wählen lassen, und schon hast Du nicht mal 4 Jahre später einen wunderbaren Bauplatz”. Leider ist das dort auch tatsächlich so. Wenn man in etwa weiß, wer wo seine Wiesengrundstücke hat, kann man direkt nach der Auszählung der Kommunalwahl mit großer Sicherheit vorhersagen, wo das nächste Neubaugebiet ausgewiesen wird.
Die Leute, die sich in Parteien von der Kommunalpolitik hoch"arbeiten", weil sie keine mächtigen Fürsprecher in der Familie haben, kommen dann aus so einem Sumpf und müssen von Sumpf zu Sumpf und Arsch zu Arsch nach oben kriechen. Leute mit Integrität oder gar Moral können das nicht, außer sie sind völligst weltfremde naive Trottel, die nicht merken, was um sie herum vorgeht. (Die Spezies “Trottel vor dem Herrn” ist in der Politik auch weit verbreitet) Am Schlimmsten ist dabei aber die Variante “komplett moralbefreiter Trottel”.
Ich denke, da bleibt nicht viel zu ergänzen.
Quasi ein gewaltiger Kreiswichs.