• homoludens@feddit.org
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    5 months ago

    Ich versteh deinen Kommentar nicht. Direkt nach deinem Zitat geht es weiter mit:

    Es gibt eine Alternative dazu: Deutschland könnte auf seinen globalen Machtanspruch verzichten und ein Wirtschaftssystem, dessen oberstes Ziel die Profitmaximierung ist, durch eines ersetzen, dem es in erster Linie darum geht, die Bedürfnisse seiner Bevölkerung zu erfüllen. Ein neuer demokratischer Sozialismus.

    Inwiefern plappern sie da denn rechte Narrative nach?

    • Ooops@feddit.org
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      5 months ago

      Nein, das ist nicht die Alternative. Das ist, "Ich akzeptiere das rechte Märchen von mehr Arbeit und Verzicht (für euch Pack, aber nicht für uns, die Elite) [aber den stillen Teil sagen sie meist noch nicht laut…] als Weg zu Wirtschaftswachstum. Also (a) Volkswirtschaft auch nicht verstanden, aber dann (b) brav das -selber zuvor noch korrekt als konservative Vorstellung identifiierte- schiefe Wirtschaftsbild akzeptieren.

      Kleiner Denkanstoss: Deutschland hat ab den 1950ern nicht durch harte Ausbeutung und Steuererleichterungen für Ultrareiche eine Wirtschaft, einen Sozialstaat, Infrastruktur, ja letztendlich ein ganzes Land wieder aufgebaut. Das ist ledigleich der neoliberale Wahn alá Reagan, Mulroney, Thatcher, Mitterand, Kohl (und wie sie alle heißen), der seit mehreren Jahrzehnten das System kaputt macht. Und langsam erreichen wir die Grenze dessen, was an Volksverarmung, Sozial- und Infrastrukturabbau zugunsten der oben 0,X Prozent noch machbar ist. Weshalb ja auch gerade überall fleißig auf Volksverdummung gesetzt und gen Faschismus marschiert wird, um das noch weiter aufrechtzuerhalten.