• Don_alForno@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    9
    ·
    edit-2
    7 hours ago

    Die Inflation in dem Zeitraum liegt bei 24,8% . Die Schlagzeile sollte sein: “Löhne steigen langsamer als Verbraucherpreise - Deutsche Arbeitnehmer werden immer ärmer.”

    • trollercoaster@sh.itjust.works
      link
      fedilink
      Deutsch
      arrow-up
      2
      ·
      edit-2
      3 hours ago

      Noch schlimmer. Die Inflation, bei Dingen, die unverzichtbar sind und einen größeren Anteil an den Ausgaben von Leuten haben, die nicht so viel Geld haben, dass sie ständig zum Spaß den ganzen Standardwarenkorb hoch- und runterkaufen können, (Wohnen, Energie, Lebensmittel) ist noch höher.

    • Melchior@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      1
      ·
      6 hours ago

      Im Vergleich zu 2020 stimmt das, aber zum Vorjahr wuchsen die Löhne um 3,6% und die Inflation war 2,4%.

      • Don_alForno@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        1
        ·
        edit-2
        6 hours ago

        Der Artikel beginnt mit

        Seit 2020 haben sich Arbeitsstunden um ein Fünftel verteuert.

        und darum habe ich diesen Vergleichszeitraum gewählt.

        Das einzelne Jahr sagt doch überhaupt nichts aus, wenn wir uns heute grade mal wieder dem Reallohnniveau von 2019 annähern.

        • Melchior@feddit.org
          link
          fedilink
          arrow-up
          1
          ·
          6 hours ago

          Das einzelne Jahr sagt doch überhaupt nichts aus, wenn wir uns heute grade mal wieder dem Reallohnniveau von 2019 annähern.

          Doch das tut es, denn es zeigt halt dass der Trend in die richtige Richtung geht. Das ist praktisch die Coronakrise und dann die Energiekrise, welche die Inflation gesteigert haben. Die sind mittlerweile gelöst und es gibt seit 2023 jedes Jahr Reallohnwachstum.

          • SpongyAneurysm@feddit.org
            link
            fedilink
            arrow-up
            1
            ·
            6 hours ago

            Die Analyse müsste aber dann doch lauten: Reallöhne steigen wieder, hinken aber langfristig immer noch der notwendigen Steigerung hinterher.

            Es ist allgemein etwas begrenzend, nur einzelne Zahlen herauszupicken. Ein Diagramm über einen längeren Zeitraum ist viel aussagkräftiger.