• MattR@feddit.org
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    8 days ago

    Telefonisch nachfragen reicht nicht, denn wie will man das hinterher beweisen? Man lässt es sich am besten schriftlich bestätigen, was man vereinbart hat. Erst wenn man das Schriftstück in Händen hält, sollte man aktiv werden.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      8 days ago

      Wenn man da anruft, dass man was gefunden hat, sagen die, dass man das alles so lassen soll, wie es ist, und kommen vorbei, das abholen. Quelle: Im Bekanntenkreis gab es einen Erbfall mit, sagen wir mal, teilweise “interessantem” Nachlass. (nicht angemeldete, definitv für den Privatbesitz nicht legale Waffen) Die haben das der Polizei gemeldet, Streife kam vorbei, hat den Fundort dokumentiert, die Waffen eingepackt und mitgenommen. Damit war die Angelegenheit für die Erben erledigt.

      • Beemo Dachboden@feddit.org
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        8 days ago

        Eine Bekannte hat mal bei einer Waffenbehörde gearbeitet und das ganz ähnlich geschildert.

        Sollte oftmals sogar möglich sein, das über das örtliche Ordnungsamt zu regeln, wenn man sich nicht an die Polizei wenden will.
        Naja außer es sind Kriegswaffen, dann wäre ich auch vorsichtig.

        • trollercoaster@sh.itjust.works
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          8 days ago

          Das mit dem Ordnungsamt kommt ganz darauf an, wie kompetent die sind. Mein örtliches Ordnungsamt würde ich lieber nicht anrufen, denn da kann ich fast sicher sein, falsche Informationen zu bekommen und im schlimmsten Fall deswegen am Ende was Illegales zu tun. Bei der Polizei gibt es schon alleine eine gewisse Grundkompetenz mit Waffen und Waffenrecht, weil die selbst bewaffnet sind.

          Das ist auf jeden Fall der richtige Weg bei Waffen auch nur ansatzweise zweifelhafter Legalität. Bei legalen angemeldeten Waffen ist die Waffenbehörde der richtige Ansprechpartner, die helfen unter Umständen sogar, eine Lösung zu finden, die Waffen zu verkaufen, dass man wenigstens monetär was von dem Erbe hat.

          • Beemo Dachboden@feddit.org
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            8 days ago

            Ja da hast du natürlich recht.

            Da ich zum Glück bei einer halbwegs kompetenten Dienstherrin untergekommen bin, unterschätze ich manchmal wie kafkaesk Behördengänge woanders gerne mal werden können.

            Ich selbst kenne mich da auch gar nicht aus, habe nur das (in diesem Fall vielleicht sogar wirklich) gefährliche Halbwissen weitergegeben, das mir mal irgendwann erzählt wurde.

      • kossa@feddit.org
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        8 days ago

        Wie ist das denn aber mit legalen Waffen im Nachlass? Die haben ja einen monetären Wert. Ich darf sie aber ggf. nicht handlen und verkaufen. Wäre ja nu’ auch strange, wenn die Polizei die mitnimmt und ich nie wieder was darüber höre?

        • trollercoaster@sh.itjust.works
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          8 days ago

          Wie das in dem Fall läuft, wenn die Polizei die mitnimmt, weiß ich nicht, aber wenn das über die Waffenbehörde läuft, scheint es Möglichkeiten zu geben, das über Dritte mit entsprechender Berechtigung als Treuhänder zu machen. Jedenfalls hat mal ein flüchtiger Bekannter, der Sportschütze ist, erwähnt, dass er gelegentlich treuhänderisch Sportwaffen aus Nachlässen lagert und verkauft. Wenn ich den richtig verstanden hab, stellt da sogar die Waffenbehörde den Kontakt her. Keine Ahnung, ob das allgemein so läuft, oder ob das von den jeweiligen Sachbearbeitern abhängt. Da gibt es wohl auch gute und schlechte, wie überall.

    • You@feddit.org
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      8 days ago

      Wenn man bei der Polizei (normale Dienststelle) anruft und den Fund von einer Waffe oder sogar mehreren meldet, dann wird das normalerweise dort gleich “bearbeitet” und an einen Streifenwagen delegiert. Die kommen vorbei, dokumentieren und nehmen dann alles mit. Entweder geben die einen Durchschlag heraus, dass sie etwas mitgenommen haben und/oder vergeben eine Tagebuchnummer (meist mit Kärtchen).