Ham die da kein Osterfeuer oder was?
Ich habe das Gefühl, dass die Taz hier etwas fehlgeleitet ist. Wenn Menschen einfach ihren Sperrmüll draußen auf die Straße schleppen, dann hilft auch keine Abgabe, sondern dann gibt es meistens irgendwelche Probleme mit der Müllentsorgung. Ich wohne nicht in Berlin, aber die Chancen sind relativ groß, dass dort Sperrmüllabholung extrem teuer oder umständlich gemacht wird. Hilft halt nichts, wenn Großstadtbewohner ohne Führerschein ihren Sperrmüll wochentags zu irgendwelchen Abfallhöfen transportieren müssen.
Edit: Eben geschaut. Sperrmüllabholung kostet wohl ab 50€-100€ für 5m³ und kann bis über 16 Werktage dauern, da ist dann die Motivation den ollen Kühlschrank einfach auf die Straße zu stellen natürlich groß
Bei uns isses gratis und der Müll wird binnen 5 Tagen abgeholt. Trotzdem landen Kühlschränke im Wald.
Menschen sind einfach Arschlöscher.
Bei uns kostets gut Geld und die Müllabfuhr lässt immer Mal wieder ausfallen.
Ich leb in nem Familienviertel; in ärmeren Vierteln isses natürlich tendenziell viel schlimmer und ich hab teilweise die Vermutung in manche Viertel kommt die BSR ungefähr halbjährlich.
Die Kommunen sollen Aufräumwochen einrichten wie derzeit in Hamburg. Zudem sind Schulen gefragt; Müllsammeln als Unterrichtsfach. Der Ausflug ins Grüne mit Müllgreifer statt Wanderstock.
Ich würde ja das Gegenteil versuchen: Die Müllabfuhr kommt einfach mal ’nen Monat nicht. Wenn man nicht mehr über den Platz gehen kann, weil man ständig an Bäckertüten hängen bleibt oder wenn der Hauseingang von Geröll versperrt ist, bringt das vielleicht Leute dazu, darüber nachzudenken, wenn sie ihren Müll achtlos wegwerfen.
Jaja, „Fluchtweg”, „Brandgefahr”, „Gefahrstoffe”, „Unschuldige bestrafen”… ich weiß.
Die Müllabfuhr kommt einfach mal ’nen Monat nicht.
Müllabfuhrstreik wäre schon würzig, aber in Berlin wäre wahrscheinlich kein Unterschied zum Normalzustand erkennbar. Und beim großen Aufräumen nach dem Streik besteht die
GefahrChance, dass die Stadtausversehenhoffentlich mit dem ganzen Sperrmüll mit entsorgt wird.Hamburg ist eh kein gutes Beispiel. Hamburg räumt auf wird ein mal im Jahr organisiert. Und je nach Stadtteil sieht es hier durchaus auch so aus wie auf dem Bild im Artikel. Das Problem ist auch nicht unbedingt der normale Hausmüll, sondern Sperrmüll. Kostenlose Sperrmüllabholung wäre mal was.
Wie eine Pfandabgabe auf Langzeitgebrauchsgegenstände wie Kühlschränke funktionieren soll würde mich interessieren.
Du kriegst 150€, wenn du den Kühlschrank abholen lässt.
Ich sehe nicht, wie das funktionieren sollte. Jemand baut für unter 150€ ’nen Kühlschrank, um ihn für 150€ zu „entsorgen”?
Leute klauen Müll von der Deponie oder vom Wertstoffhof, richten dabei Sachschaden an und kassieren später Geld für die erneute Entsorgung. Den geklauten Müll, der sich nicht zu Geld machen lässt, schmeißen sie irgendwo in die Landschaft.
Du kaufst Kühlschränke außerhalb von Berlin und entsorgst sie dann in Berlin. Für 150€ lohnt sich einiges und der Kühlschrank kann ja auch kaputt sein.
Mehr so “Leute holen Kühlschränke über die Grenze” oder so ¯\_(ツ)_/¯ Idk. Bei PETs funktioniert es ja irgendwie auch.
Klau n altes eiFon, das niemand mehr kaufen würde, kriegste 100 Euro Pfand für.
Von wem? Auch in 20 Jahren noch? Was wenn 150 Euro in 20 Jahren nix mehr wert sind?
Beim Händler deines Vertrauens, mit der Rechnung oder Kassenzettel. oder Vielleixht erklärt sich die “Der Grüne Punkt Holding GmbH & Co. KG” dazu bereit das Pfandsystem über ihr Abrechnungssystem abzuwickeln. Oder Wir drucken zukünftig einfach das Pfandlogo der "Deutsche Pfandsystem GmbH« auf Sofas, Kühlschränke usw. und stellen Sperrmüllautomaten auf. /s
Ich bewahre also jetzt sämtliche Kassenzettel Jahrzehnte lang auf und hoffe, dass es den Laden immer noch gibt, wenn mein Gerät den Geist aufgibt. Außerdem ziehe ich nicht um.







