Kristina Stoeckl von der LUISS Guido Carli Universität in Rom verweist darauf, dass Homeschooling eigentlich nur für sehr wenige Menschen attraktiv sei. Trotzdem lohne sich die Forderung nach eine Bildungspflicht für die AfD, so die Professorin für Soziologie. “Das Thema Homeschooling wird aufgegriffen, um ein rechtes ‘Agenda Setting’ zu betreiben und wichtige Punkte der Agenda immer wieder zu betonen - vor allem die Kritik am deutschen Staat als einem vermeintlich totalitären.”



Es ist glaube ich viel trivialer: würde die AfD irgendwo in politischer Verantwortung sein, müsste sie sich natürlich an irgendwas, hier Verbesserungen des Schulwesens, messen lassen. Da ist es natürlich leichter, das ganze aus der öffentlichen Hand zu geben. Dann ist das Scheitern der Kids wieder Privatsache.
Zu glauben der AfD ginge es hier nicht darum mehr Einfluss der Rechten Szene auf Kinder zu ermöglichen ist naiv. Das passt perfekt in die Strategie der Mosaik-Rechten, sich da gegenseitig die Handlungsspielräume zu erweitern