Fast die Hälfte der Asylverfahren werden mittlerweile mit Hilfe einer Blockchain verwaltet, zumindest von Registrierung bis Anhörung. Immer mehr Bundesländer nutzen das Assistenzsystem des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, die Behörde wird zunehmend zum Software-Anbieter.
Ich finde den Ansatz durchaus interessant, aber zumindest in der Bundesrepublik scheint die Dezentralisierung gescheitert.
Funktional macht das natürlich keinen Sinn, aber politisch zu dem Zeitpunkt schon schon: Zu dem Zeitpunkt war Blockchain hoch im Kurs, also wurden Förderprojekte mit Blockchain-Bezug für die nächsten Jahre ausgeschrieben, weil man sich als Ministerium in der Öffentlichkeit modern und fortschrittlich präsentieren möchte. Diese Relikte wirken langfristig nach und führen heute zu Verwirrung (und verm. zu entsprechendem Overhead in der Implementierung). Genauso wird es mit den öffentlichen KI-Projekten laufen, die momentan angestoßen werden, wenn die Blase platzt.
Funktional macht das natürlich keinen Sinn, aber politisch zu dem Zeitpunkt schon schon: Zu dem Zeitpunkt war Blockchain hoch im Kurs, also wurden Förderprojekte mit Blockchain-Bezug für die nächsten Jahre ausgeschrieben, weil man sich als Ministerium in der Öffentlichkeit modern und fortschrittlich präsentieren möchte. Diese Relikte wirken langfristig nach und führen heute zu Verwirrung (und verm. zu entsprechendem Overhead in der Implementierung). Genauso wird es mit den öffentlichen KI-Projekten laufen, die momentan angestoßen werden, wenn die Blase platzt.