Knapp eine Woche vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern bekräftigt dort ein stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender entgegen dem Willen der Landesparteispitze, dass er eine Koalition mit der AfD für eine mögliche Option hält. „Wir müssen offen sein und den Koalitionspartner suchen, der möglich und am besten für uns ist. Das kann natürlich auch die AfD sein, wenn das der Wähler will“, sagte Sascha Ott, Vize im Kreisvorstand der CDU Vorpommern-Greifswald, der Ostsee-Zeitung.



Er hat es wohl immer noch nicht verwunden, dass seine Partei seine Nominierung zum Landesjustizminister in M-V zurückgezogen hat, nachdem seine Facebook-“Likes” für AfD-Beiträge bekannt geworden sind.
https://web.archive.org/web/20161023183303/http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Politik/Geschasster-Ott-Wir-haben-rechten-Fluegel-verloren
Und er hat sich auch nicht zum ersten Mal positiv zu einer möglichen Zusammenarbeit mit der AfD geäußert. https://web.archive.org/web/20190530193901/https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/cdu-konservativer-oeffnet-tor-zur-afd-3035658005.html
Allerdings hatte das seiner juristischen Karriere keinen Abbruch getan. Von der Stastsanwaltschaft ging es weiter als Ditektor des Amtsgerichts Stralsund und jetzt ist er Präsident des Landgerichts Neubrandenburg.