In der DDR verbrachten viele Babys die Woche in Wochenkrippen, getrennt von den Eltern. In Stuttgart sucht eine Selbsthilfegruppe nach Wegen, mit den psychischen Folgen umzugehen.
In der DDR verbrachten viele Babys die Woche in Wochenkrippen, getrennt von den Eltern. In Stuttgart sucht eine Selbsthilfegruppe nach Wegen, mit den psychischen Folgen umzugehen.
Ich wollte gerade sagen dass es doch heutzutage relativ üblich ist auch schon sehr junge Kinder in die KiTa zu bringen (nicht dass ich das gut fände), aber:
😱
Ich wusste auch nicht, dass es Wochenkrippen gab. Die DDR wird ja, was das Thema Kinderbetreuung angeht, oft als Vorbild dargestellt, aber das ist echt dystopisch.
Die DDR wird vor allem deswegen als Vorbild in Sachen Kinderbetreuung dargestellt, da es wenigstens sicher für alle Plätze gab. Das ist ja leider nicht selbstverständlich heute.
Das war aber nicht die Regel. Also ja, gab es, war aber nicht der Normalfall.
Zumal sich die Bedingungen ja auch im Laufe der Zeit geändert hatten.
Meine Mutter konnte in den 70ern nur 8 Wochen nach der Geburt zu Hause bleiben, da es da nur 8 Wochen lang „Elterngeld“ gab. Kündigen war keine Option, da die Wohnung am Job hing. Also ging es für ihn in die Krippe. Fand niemand toll, aber man kannte es halt auch nicht anders.
Ich wurde in den 80ern geboren, da gab es dann die 12 Monate „Elternzeit“ mit Lohnfortzahlung.