Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will die Abweichungen vom Acht-Stunden-Tag an Tarifverträge knüpfen. Das heißt, dass die Zeitgrenze grundsätzlich unangetastet bleiben soll. Tarifpartner, also Arbeitgeber und Gewerkschaften, sollen aber andere Vereinbarungen per Tarifvertrag beschließen können - zum Beispiel eine Wochenarbeitszeit.

Außerdem sieht der Entwurf vor, dass Arbeitgeber grundsätzlich verpflichtet werden, die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter elektronisch zu erfassen.[…]

Haha, so viel muss ich Frau Bas lassen, das ist ein wunderschönes Kuckucksei. “Ok, Wochenarbeitszeit könnt ihr haben, müsst ihr nur im Tarifvertrag vereinbaren. Den habt ihr doch, oder? Oder?” PadmeundAnakin.jpg

Schade, dass die SPD sich nicht durchsetzen wird.

  • KasimirDD@feddit.org
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    13 hours ago

    Lustigerweise im Ärzteblatt, das Politico zitiert, wo ich aber den Artikel nicht finde:

    „Die Tarifvertragsparteien und unter bestimmten Voraussetzungen die Betriebspartner erhalten die Möglichkeit, statt einer täglichen eine wöchentliche Arbeitszeit zu vereinbaren“, zitiert das Magazin Politico aus dem Entwurf.

    Der Tagesspiegel ähnlich:

    Ein dem Tagesspiegel vorliegender Entwurf sieht vor, dass die Möglichkeit einer wöchentlichen anstelle einer täglichen Höchstarbeitszeit auf Betriebe mit Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen beschränkt werden soll.