Was soll man den in Deutschland beschützen? Die Milliardäre? Die Politiker? Die verfallende Infrastruktur? Die AfD-Wähler? Die Alten Furze die die jungen Menschen so hassen?
Auch wenn gerne über Deutschland und den Zustand vieler Ecken gemeckert wird, leben wir hier noch in einem verdammt geilen Land. Und das sollten wir nicht vergessen.
Nicht umsonst wollen so viele Menschen Ihre Heimat verlassen und so dringend nach Deutschland oder zumindest in ein anderes Land der EU, dass sie sogar Ihr Leben dafür aufs Spiel setzen. Mit diesen Menschen will ich nicht tauschen, und Du bestimmt auch nicht.
Und auch wenn ich eher der wäre, der wegrennt wenn der erste Schuß fällt, sehe ich in diesem Land und auch der EU insgesamt sehr viel verteidigungswürdiges.
Deutschland ist besser als viele andere Länder, das ist mir klar. Aber je mehr ich reise, desto mehr bin ich froh von da weggezogen zu sein. Es gibt geilere Länder. Wenn ich mich schon als Ausländer fühlen muss, dann bitte da wo ich tatsächlich Ausländer bin.
Und was wir nie vergessen sollten ist worauf sich das Reichtum in Europa aufgebaut ist. Europäer vergessen das sehr gerne und von daher ist schon ein gewisser Schadenfreude wenn es uns dreckig geht.
Weiß nicht was ich davon halten soll .__.
Einerseits brauchen wir trainiertes und einsatzbereites Personal um uns von den Amis unabhängig zu machen andererseits frage ich mich wie akut die aktuelle Lage wirklich ist das so etwas notwendig wird.
Es geht darum die Bevölkerung auf Militarismus einzuschwören. Ich glaube keinen Moment, dass es hier um Sicherheit geht.
Meine Vermutung wäre, dass denen bewusst ist, dass die Ressourcen knapper werden und sie der Meinung sind, dass wir uns, statt einer Umstellung auf eine nachhaltige Wirtschaft, lieber mit Anderen um die letzten Reste die Köpfe einschlagen sollten um noch ein oder zwei Jahrzehnte Wachstumskapitalismus machen zu können. Sind ja nicht ihre Kinder die sie damit in den Tod schicken. Und wenn nicht direkt im nahen Osten, wäre Nordafrika/Zentralafrika dazu meine Schätzung, weil Frankreich da auch noch kolonialistisch Pfründe hat, die entweder aktiv von Nachbarländern bedroht werden, oder selber drohen sich von Frankreich loszusagen. Und da einige der gegnerischen Staaten/Fraktionen hier unter Russischem (oder teilweise auch Chinesischem) Einfluss stehen findet sich da sicher leicht eine Rechtfertigung, warum Deutschland jetzt im Congo verteidigt werden muss.
Wenn du erst anfängst wenn es notwendig ist, dann ist es zu spät
Betrifft das auch Menschen die ausgemustert sind?
Zur Stärkung der Reserve der Bundeswehr sollen dabei alle, die einen Wehrdienst absolviert und ein bestimmtes Alter haben, verpflichtend zum Dienst herangezogen werden können.
Bzw. du bist ja schon ausgemustert, dann bist du offiziell nicht tauglich Dienst zu leisten.
Verweigern sieht gerade so heiß aus
Ich bin mir nicht sicher, ob Ersatzdienst in die Kategorie unter 1 Jahr fällt, oder ganz ausgenommen ist. Sinnvoller wäre vermutlich ganz ausgenommen, da keinerlei Erfahrung vorhanden ist.
Du hast keinen Militärdienst geleistet, also kannst du auch kein Reservist sein.
Im Verteidigungsfall (und das kann ja seit Afghanistan alles sein) können aber Personen die vorher einen Ersatzdienst geleistet haben prinzipiell auch an der Front eingesetzt werden. Z.B. zur Minenräumung, für Logistik oder was auch immer den indoktrinierten Bundeswehrlern, denen beigebracht wurde, dass Zivis ja Vaterlandsverräter sind und eigentlich im Kriegsfall direkt erschossen werden sollten, sonst noch so einfällt. Solange du dabei keine Waffe in der Hand hast und kein Kriegsgerät steuerst geht das rechtlich in Ordnung.
So haben sie uns das zumindest damals im Zivildienstseminar vermittelt.
Laut dem Gesetzentwurf können in Zukunft alle Männer und Frauen, die weniger als ein Jahr freiwillig Wehrdienst geleistet haben, wenn sie jünger als 45 Jahre alt sind, verpflichtend zu regelmäßigen Wehrübungen herangezogen werden. Angedacht sind zwei Wochen im Jahr oder alle zwei Jahre.
Jetzt mal ernsthaft: 2 Wochen? Bekommt man dann 100% Lohnfortzahlung oder soll man sich für den Scheiß Urlaub nehmen? Letzteres ist dann doppelt hart ungeil, wenn man nur das gesetzliche Minimum an Urlaub hat (4 Wochen/Jahr).
Wer länger als ein Jahr Wehrdienst geleistet hat oder sich als Berufs- oder Zeitsoldatin verpflichtet hat, kann bis zum 65. Lebensjahr zu Übungen verpflichtet werden, so der Gesetzentwurf.
Also ist man doppelt am Arsch, wenn man bei der Bundeswehr war?
Das wird sicher die Massen dazu bewegen sich freiwillig zu melden. /s
Es werden 100% keine reichen Menschen weder deren Kinder eingezogen werden. Darauf kannst du wetten.
Du wirst quasi für die Dauer der Wehrübung bei der Bundeswehr angestellt. Dein AG hat dich freizustellen und du genießt vor, während und nach der Wehrübung zusätzlichen Kündigungsschutz.
Dein Geld bekommst du entweder direkt vom Bund oder dein AG bekommt es die Zeit erstattet. Ausser der fehlenden Arbeitskraft hat dein Betrieb aber keinen weiteren Nachteil.
Dein Urlaub wird explizit nicht dafür eingebracht, maximal könntest du einen Tag Urlaubsanspruch verlieren, weil du technisch gesehen eben nicht das ganze Jahr angestellt warst.
Hauptsächlich [1]
“wenn sie jünger als 45 Jahre sind…”
Wer älter (und teilweise auch einige Jahre jünger…) ist hat schon seinen Wehr- oder Ersatzdienst abgeleistet.
Oder wollen die mit dieser Formulierung ernsthaft noch die paar Jahrgänge mit etwas weniger als 45 Jahren, die zuletzt nicht mal mehr ein ganzes Jahr Wehrdienst ableisten mussten, mit abgrasen?
Liest bei denen niemand mehr Kontrolle?
Oder habe ich bei genau einem Jahr einfach nur Glück?
Gibt es wirklich irgendjemanden, den das überrascht?
Wehrpflicht hat grundsätzlich nur einen einzigen Sinn: 'ne ständige Rotation an Leuten, die Infrastruktur und Gerät für eine große Menge an Reserven in regelmäßiger Benutzung und Wartung hält.
Ist jetzt nicht so als hätte man früher in 1 Jahr +/- Wehrdienst irgendwas gelernt, dass nicht im Notfall in 1-2 Wochen (und dann sowieso nochmal zur Auffrischung…) vermittelbar wäre. Stattdessen haben die aber Stützpunkte, in denen sie stationiert waren, in Schuss gehalten und bewacht, und während ihrer Dienstzeit 'nen komplette Satz Ausrüstung rausgeputzt, überprüft und gewartet, der dann mit Eintreffen des nächsten Quartals wieder ins Lager kam, während die Neuen den nächsten Satz vom hintersten Regal in die Hand gedrückt bekamen.
brauchtumspflege.








