Die Sudetendeutsche Landsmannschaft ist ins tschechische Brünn eingeladen - eigentlich als Zeichen der Versöhnung. Doch Teile der Regierung und der Bevölkerung wollen das Vertriebenen-Treffen verhindern. Von M. Allweiss.
Organisiert von außerparlamentarischen Kommunisten oder von der rechten Regierungspartei von Parlamentspräsident Tomio Okamura.
Verschwiegen wird von tschechischen Kritikern aber meist, dass die Sudetendeutschen 2015 auf die missverständliche Forderung auf “Rückgewinnung der Heimat” verzichtet haben. Kontakte zum revanchistischen Witikobund wurden gekappt. Mit diesem völkischen Verein von Sudetendeutschen pflegt dagegen Okamura Umgang - genau wie mit der AfD.
Die Politikbeobachterin Lucie Stuchlikova hält die tschechische Debatte für absurd. Angesichts schlechter Umfragewerte sei der rechte Parlamentspräsident Okamura auf der Suche nach neuen imaginären Feindbildern. Migranten seien derzeit out und wollten außerdem gar nicht wirklich nach Tschechien. Roma als Feindbilder seien “ein alter Hut”. Die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine kämen bei rechten Wählern zwar gut an, seien aber eigentlich günstige Arbeitskräfte. “Was kann man dann doch machen? Nimm einen Sudetendeutschen!”
Spaltung?
Eher Rechte auf der Suche nach neuen Sündenböcken, um Hass schüren zu können.
Spaltung?
Eher Rechte auf der Suche nach neuen Sündenböcken, um Hass schüren zu können.
Ob da unserer Faschist Adolf Bernd Höcke drauf anspringt und somit den “Anschluss der bedrohten Deutschen Gebiete” oder so fordert?