Der kriselnde Autobauer (VW) verhandelt laut Medienbericht mit dem israelischen Rüstungskonzern Rafael über eine Kooperation.
“Militarisierung”
Wiederstellung von leichtsinnigerweise abgebauter Verteidigungsfähigkeit ist nicht mal was Schlechtes. Wenn man sich dafür einer Industrie bedient, die jahrzehntelang am tatsächlichen Bedarf vorbei produziert hat und danach endlich wieder mal was Brauchbares herstellt, um so besser.
Hochproblematisch ist, dass man dafür ausgerechnet mit einem imperialistischen Regime kooperiert, das gerade einen Angriffskrieg führt, dessen Ergebnis (Zerstörung von Öl- und Gasanlagen im nahen Osten, faktische Schließung der Straße von Hormus) sich auch noch stark gegen die Interessen der Bundesrepublik (Versorgungssicherheit mit leider wichtigen Energieträgern) richtet, und das nebenher noch einen Völkermord begeht.
Rüstungskooperation geht auch mit Ländern, die wenigstens so tun, als würden sie das Völkerrecht und die Menschenrechte achten und deren Regierungschefs keinen Haftbefehl des internationalen Strafgerichtshofs gegen sich laufen haben.
Wo ging es in dem Artikel um die Aufrüstung Deutschlands? Soweit ich das sehe beschäftigt sich der Artikel nur mit der Tatsache, dass VW Waffenkomponente an Israel liefern möchte obwohl das gegen ihre eigenen Statuten geht. Ich habe jetzt nichts davon gelesen, dass die in Osnabrück Waffen für die Bundeswehr herstellen sollen
Das macht das Ganze noch schlimmer.



