• JensSpahnpasta@feddit.orgOP
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    5 hours ago

    Vor allem: Wie viele Arbeitsplätze schaffen 300 vermietete Wohnungen? Klar, man braucht eine Verwaltung dafür, Hausmeister, jemand muss die Nebenkostenabrechnungen machen und im Zweifelsfall Wohnungsbesichtigungen durchführen. Aber: Wenn der Besitzer jetzt aufgrund der Erbschaftssteuer 200 Wohnungen davon verkaufen muss, dann fallen alle diese Arbeiten trotzdem an, nur vllt. in einer anderen Firma. Da geht kein einziger Arbeitsplatz verloren

    • realitaetsverlust@piefed.zip
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      3 hours ago

      Klar, aber es geht ja nichtmal wirklich um die Arbeitsplätze in meinen Augen, sondern um die Ansicht, dass Wohnungen Betriebsvermögen sind. Wenn mein Vater ne Druckerei hat, in der ~50 Mio an Druckmaschinen stehen, dann find ich das ja in Ordnung, wenn darauf keine Erbschaftssteuer gezahlt werden muss. Das würde die Firma ggf. ruinieren. Aber ne Wohnung hat in so gut wie keinem Fall die Eigenschaft, für das Betriebsgeschehen notwendig zu sein. Die einzige Ausnahme - in meinen Augen - wäre es, wenn die Wohnung nicht vermietet werden, sondern umsonst an die Belegschaft gegeben werden, sozusagen als “Benefit”. Allerdings gibt es sowas meines Wissens nicht bzw. werden Betriebswohnungen niemals “umsonst” verteilt.

      • Don_alForno@feddit.org
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        8 minutes ago

        Wenn mein Vater ne Druckerei hat, in der ~50 Mio an Druckmaschinen stehen, dann find ich das ja in Ordnung, wenn darauf keine Erbschaftssteuer gezahlt werden muss. Das würde die Firma ggf. ruinieren.

        Nein, würde es nicht. Es gibt aus der Zeit vor der Verschonungsbedarfsprüfung keinen einzigen bestätigten Fall, in dem das passiert ist.