Für psychotherapeutische Leistungen gibt es ab April weniger Geld. Die Psychotherapeuten halten das für inakzeptabel und kündigen juristische Schritte an. Die Krankenkassen sprechen dagegen von einem angemessenen Kompromiss und verweisen auf die starken Honorarzuwächse der vergangenen Jahre.



Unfassbar. Jahrelang wird darüber geredet dass man zu lange warten muss etc. und jetzt sowas. Und dann wird das immer als so eine Art Gier der bereits Arbeitenden dargestellt. Wenn hoher Lohn mich motivierte würde ich doch eh nicht in den sozialen Sektor gehen! Nein, es geht darum dass wir mehr Psychotherapeuten und bessere Arbeitsbedingungen brauchen.
Mich hat das vor allem nach Korona schockiert. Während war allen klar wie wichtig der soziale Sektor ist, kaum war’s vorbei hiess es schon wieder Gürtel enger schnallen etc.
Austerity mal wieder?
Ich hab gestern diesen Screenshot gemacht:
Die Linke Seite lässt sich fast beliebig durch Dinge wie “Kürzungen im sozialen Sektor” oder “Einsparungen durch strengere Asylpolitik” ersetzen. 100 Milliarden sind einfach eine unfassbar große Summe, und worüber wird mehr geredet?
Lieber von 100.000 Millionen Euro sprechen, sonst ist 350 > 100