Ich war lange Zeit überzeugt, dass solche Aktionen nicht hilfreich sind, weil sie eventuelle Opfer-Narrative verstärken könnte.
Inzwischen bin ich aber eher der Meinung, dass es eine gute Idee ist, den AfD-Symphatisanten zu zeigen, dass die Meinungen in der realen Welt sich doch noch von denen in ihrer Bubble unterscheiden und das sie nicht für ein Rest-“Volk” sprechen, das still auf ihrer Seite ist.
Da ist so ein Statement in der realen Welt, wie ich es eben entdeckt habe, ein guter Ansatz.


Also Zustimmung zur Spende geht nur mit ja oder nein, ein ja, aber… ist nicht vorgesehen. Die Zustimmung gilt mit dem Mitführen der Willenserklärung im Organspendeausweis als erteilt. So? Das verstehe ich.
Ich bin mir nicht sicher. Du bist nicht mit diesem Argument, der Mitteilung wie es gehandhabt wird, in die Diskussion eingestiegen.
Du hast einen Rollenwechsel angeboten, wie es wäre, wenn mein Leben von der Organspende eines politischen Gegners abhinge. Ich hatte daraufhin den Eindruck, es geht dir um eine offene Diskussion darüber, was moralisch richtig ist. Und dass du es als grundfalsch empfindest, eine bedingte Organspende anzubieten Oder das Mindset welches dahinter steht. Selbst im Scherz. Darauf habe ich meine Argumentation ausgerichtet. Lag ich mit der Einschätzung falsch?