Schon wieder geht die Polizei auf einer Demonstration wegen einer angeblichen Beleidigung des Bundeskanzlers gegen einen jungen Menschen vor. Solche Maßnahmen beschränken die Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Eine Analyse.
Mich stört bei dieser Art von Diskussionen inzwischen die extreme Freund-Feind-Sicht. Bei den eigenen Leuten ist immer alles gut und bei den anderen schlecht. Es wird nicht mir reflektiert, nur noch emotionalisiert. So wie in dem Artikel.
Mal die Gegenprobe: „Habeck verreck in der Biogasanlage“ oder „Reichinnek geh schaffen am Arbeiterstrich“. Wäre das beleidigend? Wäre das okay für dich auf einer AfD/Schwurbler-Demo? Kann man gerne auch auf Lokalpolitiker erweitern.
Ich finde das nicht gut. Von Links oder Rechts. Alt oder Jung.
Und, dass Netzpolitik.org inzwischen in dieser Politik-Emotionaliserung mitmischt, finde ich erschreckend. Das war früher nicht so. Die Seite verfolge (unregelmäßig) und unterstütze ich finanziell seit Jahren.
(Erst Gedanken, dann Sprache, dann Taten. Buddhistische Weisheit)
Nein, die Sprüche wären nicht ok, weil sie einfach nicht passend sind. Habeck hat niemanden zur Arbeit in einer Biogasanlage zwingen wollen und mir ist auch nicht bekannt, dass das ein besonders gefährlicher Arbeitsplatz sei. Und Reichinnek will niemanden zur Arbeit aufm Strich verpflichten, daher wären das einfach unpassende Sprüche.
Ich würde aber trotzdem es nicht gutheißen, wenn die Polizei sich dafür durch eine Demo-Menge prügeln würde, um die Personalien der Verfasser aufzunehmen. Dafür sind die Sprüche einfach zu harmlos.
Merz hat also nach deiner Sicht zum Angriff auf Russland zur Erweiterung des deutschen Lebensraums aufgerufen? Denn diesen Merz-Spruch findest du ja okay, oder?
Falls du eventuell den Begriff Ostfront nicht kennen solltest - Google oder KI hilft dir weiter.
Ich finde so einen Nazi-Vergleich btw nicht harmlos.
Merz hat also nach deiner Sicht zum Angriff auf Russland zur Erweiterung des deutschen Lebensraums aufgerufen?
Nein, aber die Regierung Merz bereit die Wiedereinführung der Wehrpflicht mindestens vor. Nach eigener Aussage der Regierung, weil “wir uns” (wer verteidigt hier wen oder was?) verteidigen müssen. Er möge mir erklären, wie das ohne Lebensgefahr für die Wehrpflichtigen ablaufen würde.
Keine Ahnung ich bin kein Jurist.
Mich stört bei dieser Art von Diskussionen inzwischen die extreme Freund-Feind-Sicht. Bei den eigenen Leuten ist immer alles gut und bei den anderen schlecht. Es wird nicht mir reflektiert, nur noch emotionalisiert. So wie in dem Artikel.
Mal die Gegenprobe: „Habeck verreck in der Biogasanlage“ oder „Reichinnek geh schaffen am Arbeiterstrich“. Wäre das beleidigend? Wäre das okay für dich auf einer AfD/Schwurbler-Demo? Kann man gerne auch auf Lokalpolitiker erweitern.
Ich finde das nicht gut. Von Links oder Rechts. Alt oder Jung.
Und, dass Netzpolitik.org inzwischen in dieser Politik-Emotionaliserung mitmischt, finde ich erschreckend. Das war früher nicht so. Die Seite verfolge (unregelmäßig) und unterstütze ich finanziell seit Jahren.
(Erst Gedanken, dann Sprache, dann Taten. Buddhistische Weisheit)
Nein, die Sprüche wären nicht ok, weil sie einfach nicht passend sind. Habeck hat niemanden zur Arbeit in einer Biogasanlage zwingen wollen und mir ist auch nicht bekannt, dass das ein besonders gefährlicher Arbeitsplatz sei. Und Reichinnek will niemanden zur Arbeit aufm Strich verpflichten, daher wären das einfach unpassende Sprüche.
Ich würde aber trotzdem es nicht gutheißen, wenn die Polizei sich dafür durch eine Demo-Menge prügeln würde, um die Personalien der Verfasser aufzunehmen. Dafür sind die Sprüche einfach zu harmlos.
Das ist es eben, was ich meine - die Reflektion;
Merz hat also nach deiner Sicht zum Angriff auf Russland zur Erweiterung des deutschen Lebensraums aufgerufen? Denn diesen Merz-Spruch findest du ja okay, oder?
Falls du eventuell den Begriff Ostfront nicht kennen solltest - Google oder KI hilft dir weiter.
Ich finde so einen Nazi-Vergleich btw nicht harmlos.
Nein, aber die Regierung Merz bereit die Wiedereinführung der Wehrpflicht mindestens vor. Nach eigener Aussage der Regierung, weil “wir uns” (wer verteidigt hier wen oder was?) verteidigen müssen. Er möge mir erklären, wie das ohne Lebensgefahr für die Wehrpflichtigen ablaufen würde.