**Suizidgedanken: Wo Betroffene Hilfe bekommen ** Bei akuter Suizidgefahr: Notruf 112
Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (Tel.: 0800/111-0-111) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: Tel.: 0800/111-0-333 oder 116 111; wochentags von 14 bis 20 Uhr)
Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und mit Kliniken zu finden. Zudem gibt es viele Tipps für Betroffene und Angehörige.
Über www.telefonseelsorge.de ist eine Online-Beratung möglich.
Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen bietet die Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention: www.suizidprophylaxe.de.
In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern. Sie bieten Depressiven ein Email-Beratung als Orientierungshilfe an.
Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).
Hilfe in akuten Krisen
Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten, die nächste psychiatrische Klinik oder den Notarzt unter 112. Sie erreichen die Telefonseelsorge rund um die Uhr und kostenfrei unter 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222.
Follow-up zum Thema. Er wurde erst gestern aus der 24h Überwachung herausgenommen.
Der Mann war in Untersuchungshaft, weil er in Stade bei einem Gespräch mit dem Jugendamt und einem Jugendhilfeträger sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erschossen haben soll. Vorangegangen war ein Streit über Umgangsrechte. Nach Recherchen des NDR soll der Mann gegenüber der JVA erklärt haben, sein Ziel sei, dass sein Kind wieder bei der Mutter leben könne. Außerdem soll er konkrete Lebenspläne geäußert haben, etwa den Gedanken, im Anschluss an die Haft zu studieren oder ein Buch schreiben zu wollen. Er habe einen aufgeräumten Eindruck gemacht.
Nach dem Tod des 45-Jährigen wird das Verfahren gegen den Mann eingestellt. Gegen Tote könne nicht ermittelt werden, teilte die Staatsanwaltschaft Stade auf NDR Anfrage mit.
Achso?
Zum Glück hat der NDR nochmal nachgehakt.



