Fazit:
Deutschlands Energiewende wird vor allem daran gemessen, ob es gelingt, die Versorgungssicherheit bei möglichst geringen Kosten aufrechtzuerhalten, während der Anteil erneuerbarer Energien steigt und die konventionellen Kapazitäten aus dem Markt gedrängt werden. Diese Analyse zeigt, dass BESS mit einer Speicherdauer von mehreren Stunden die Kosten für die Deckung des Versorgungsbedarfs erheblich senken, indem sie den Bedarf an regelbaren Gaskapazitäten verringern und die Anfälligkeit gegenüber hohen und ungewissen Brennstoffkosten reduzieren. Die Schlussfolgerung für die Gestaltung der Beschaffung ist klar: Die Einbeziehung von BESS mit längerer Speicherdauer neben Gas ist ein „Least-Regrets“-Ansatz zur Senkung der Kosten für die Versorgungssicherheit und sollte gerade in Anbetracht der aktuellen Konflikte entlang der Lieferketten für fossile Energieträger politisch sowie regulatorisch Beachtung finden.

  • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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    8 hours ago

    Im Westen nix neues…

    Die Zahlen sind lange bekannt, aber Fossil-Freddy und Atom-Axel finden es ja so geil, jedes Jahr Milliarden für unnötig teure Technologie zu verballern, weil Flatterstrom, Blackout, Untergang der Zivilisation.

    Die Diskussion wird leider selten objektiv und emotionslos geführt, sonst wären wir längst schon über den Punkt raus, weiterhin so massiv auf nicht erneuerbare Energieträger zu setzen.