der Trend der letzten Jahre ging zu Staffel Mietverträgen die automatisch die Miete erhöhen .
das machen jetzt traditionelle Vermieter Standardmäßig . Die exakt gleichen Leute hatten bisher normale Mietverträge abgeschlossen und keine Anpassungen vorgenommen. Man sieht sich ja noch ab und zu…
Das treibt natürlich die prognostizierte Miete die Zukunft ziemlich in die Höhe.
Thema ETFs
klingt immer schön mit rendite. investiere da einfach blind. schau bloß nicht was genau das beinhaltet.
Nestle und co boykottieren aber ihnen geld in den arsch schieben.
Und die meisten “Ethischen” etfs investieren zu großen teilen einfach in banken… die dann unethisch investieren
ein Eigenheim? da weisst du was du hast
Wenn du Nestle-Aktien kaufst gibst du denen kein Geld, du bekommst eher Geld von denen in Form einer Dividende. Damit profitiert man von deren Geschäftspraktiken und müsste sich selbst boykottieren.
Selbst wenn es stimmt, dass ein Eigenheim eine schlechtere Geldanlage ist als ETFs, hat ein eigenes Haus trotzdem allerhand Vorteile.
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weniger bzw. gar keine geteilten Wände oder Decken mit Nachbarn
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kein Ärger mit Vermietern
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deutlich größer als übliche Wohnungen, was vor allem für Familien mit Kindern wichtig ist
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eigener Garten direkt am Haus
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soweit ich weiß, hat Wohneigentum im Falle von Arbeitslosigkeit einen stärkeren gesetzlichen Schutz als Wertpapiere
Außerdem wird bei Rechnungen, die die finanzielle Nachteiligkeit von Woheigentum beweisen sollen, oft von unrealistisch niedrigen Mieten ausgegangen. Gerade wenn man annimmt, dass sich jemand ein Haus und keine Wohnung mietet, funktionieren diese Rechnungen meistens überhaupt nicht mehr.
Nicht jedes Eigenheim ist ein Einfamilienhaus. In Mehrfamilienhäusern hast du dann Ärger mit der Eigentümergemeinschaft und einen Garten hast du auch nicht unbedingt.
Naja, viele Eigenheime sind ja Legebatterien aka Reihenhäuser. Da hat man auch geteilte Wände und ehrlicherweise bin ich oft schockiert, wie klein moderne Häuser sind. Viele Häuser in unserem theoretischen Budget haben weniger Wohnfläche als unsere Wohnung ¯\_(ツ)_/¯.
Macht mMn trotzdem einen Unterschied, ob man nur Wände mit den Nachbarn teilt, oder ob des einen Fußboden des anderen Decke ist. Ich würde tendenziell auch erwarten, dass die Wände zwischen Reihenhäusern eher dicker sind als die Wände zwischen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, aber da bin ich mir nicht sicher.
Überrascht mich tatsächlich, dass es viele Häuser gibt die kleiner sind als relativ normale Wohnungen (ich gehe mal davon aus, dass deine Wohnung einigermaßen “normal” ist).
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Die immer gleiche Leier von Kommer, um seine ETF‘s an die Leute zu bringen. Also die Glaskugel mit sinkenden Immobilienpreisen…. wer‘s glaubt (im statistischen Mittel durchaus möglich, denn in MeckPo, Thüringen, Saarland und Eifel, da will auch kaum einer wohnen)
Meine Arbeitshypothese ist ja inzwischen, nachdem ich neulich zum Shoppen in die Großstadt bin, dass Immobilienbesitzer mehr sparen, weil sie weniger Konsumverführungen und -gelegenheiten haben als die Mieter in den Großstädten. Eigenheimbesitzer in einer Großstadt halte ich für eine rare Spezies.
Was wir da an Geld für schönen Schnickschnack verballert haben. Weia. Habe ich früher auch als ich da gewohnt habe. Jetzt halt nicht mehr. Und ich brauche das alles auch nicht.
denn in MeckPo, Thüringen, Saarland und Eifel, da will auch kaum einer wohnen
Glaube, das Problem ist oft eher, dass die Menschen dort keine wirtschaftlichen Chancen sehen und daher dort nicht wohnen können. Es gibt durchaus viele, die eigentlich gerne ländlicher wohnen möchten.
Die Hypothese bzgl. höherem Konsum durch Verführungen in der Großstadt halte ich für plausibel, man muss aber auch dagegen halten, dass auf dem Land andere Kostenblöcke anfallen, die man typischerweise so nicht in der Großstadt hätte. Höhere Mobilitätskosten, Werkzeuge, Gartenpflege etc.


