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Cake day: July 17th, 2025

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  • Ich denke auch manchmal, dass ich lieber sterben möchte, als krank im Pflegeheim zu leben. Ich habe allerdings mal eine Reportage über einen ALS-Patienten, bei dem die Krankheit stark fortgeschritten war, gehört, und der hat berichtet, wie für ihn kleine Dinge wie das Beobachten von Vögeln das Leben immer noch wertvoll und lebenswert machen. Das hat mich diesbezüglich echt nachdenklich gemacht. Aber ich denke auch, ein Platz im Pflegeheim wird in ~40 Jahren mindestens finanziell ruinös, wenn nicht sogar unerschwinglich sein. Wahrscheinlich werden die Zahlen von assistiertem Suizid bis dahin stark ansteigen.

    Andererseits berührt mich bei der Geschichte hier besonders das Schicksal der Frau. Ich denke, viele kennen irgendwen, der jemanden pflegt. Wenn die Pflegestufe entsprechend hoch ist, ist das m.E. irgendwann hauptsächlich Selbstaufgabe und Burn Out. (Und in vielen Fällen viel Liebe.)























  • Ah, jetzt verstehe ich was du meinst. Danke! Ja, irgendwie wurden viele nicht gehört und viele wurden abgehängt in der Zeit. Kenne auch Impfkritiker, die halt (anfangs) sagten, dass es keinen sachlichen Diskurs gebe. Die sind auch nicht auf Demos gegangen oder so, aber das Vertrauen in den ÖRR war dann halt nicht mehr vorhanden.

    Was mir persönliche nachgeht ist die schlechte Kommunikation im Kleinen. Vielleicht haben viele da erst gemerkt, dass sie nicht diskutieren, sondern nur streiten können? Ich hatte jedenfalls echt furchtbare Auseinandersetzungen mit Freunden in der Zeit.