Die Grünen stehen mit ihren Befindlichkeiten in der Energiepolitik für einen internationalen Sonderweg. Für energieintensive Industrien ist diese Politik existenziell, und sie reagieren bereits.
Die Grünen stehen mit ihren Befindlichkeiten in der Energiepolitik für einen internationalen Sonderweg. Für energieintensive Industrien ist diese Politik existenziell, und sie reagieren bereits.
Laut Öko-Institut streuen die Berechnungen zwischen 4 und 100 g/kWh Strom. Das UBA geht von knapp 70g aus, was ungefähr Photovoltaik entspricht – die bekanntlich ohne radioaktive Abfälle auskommt.
Das mit den Dunkelflauten ist auch mehr oder weniger Unsinn. AKWs brauchen Stunden bis Tage, um ihre Leistung zu ändern. Kürzere Versorgungsengpässe müssten auch auf andere Weise gestopft werden.
AKWs und Erneuerbare funktionieren zusammen eigentlich nur, wenn man die AKWs konstant laufen lässt und die Erneuerbaren runterregelt bei mangelndem Bedarf.
Ja. Für den Dunkelflauten-Fall würde das aber heißen, dass AKWs im Zweifel die gesamte Stromversorgung, eventuell zusammen mit Stromimporten, abdecken müssen. An dem Punkt haben wir dann so viel AKW-Kapazität, dass wir kaum noch erneuerbare brauchen.
Die Kapazität der Leitungen ins Ausland scheint aktuell um die 24 GW zu betragen, die Spitzenlast lag im Januar 2019 bei knapp 80 GW (das ist das Allzeit-Hoch, das ich auf die Schnelle gefunden habe). Wenn alle Erneuerbaren ausfallen und keine fossilen eingesetzt werden, müssen AKWs also an so einem Tag mindestens 56 GW liefern können. Zum Vergleich: Die Spitzenlast der letzten Woche lag bei 65 GW, die kann also fast nur dadurch geliefert werden.
Nein, für den Fall hat man Gaskraftwerke. Wobei man sich dann eigentlich fragen sollte, wozu man die AKWs eigentlich braucht.