ÖRR | SWR Demokratieforum: Streiten wir noch - oder hassen wir schon?
Wurde das demokratische Streiten verlernt? Debatten werden aggressiver: Es wird mehr behauptet als begründet. Doch Streit ist der Motor der Demokratie, er ist Ausdruck politischer Freiheit. Demokratie verlangt, Gegensätze auszuhalten, ohne sie zu vernichten. Diese Fähigkeit steht unter Druck. Wird Streit nur noch als Durchsetzung eigener Positionen verstanden, verliert er den demokratischen Kern?
Link zur SWR Seite: Diskussion über Sprache und Streitkultur - SWR-Demokratieforum: “Du kannst ein Stinktier nicht überstinken”
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Das Thema kann man natürlich so künstlich naiv und neutral betrachten. Aber wir wissen doch alle, dass die Rechtsradikalen das gewesen sind. Ich sehe hier kein „beide Seiten“ Argument. Es ist offensichtlich ein problem mit pro Faschisten. Und nur weil Linke jetzt anfangen, ihre Sprache anzupassen, ändert das nichts an der Tatsache, dass die Rechten Schuld sind. Die Rechten sind auch nicht Kompromissbereit. Das kann man sich sparen.
Aber der Rest hat nachgezogen.
Schau dir mal an was sowohl in USA als auch im englischsprachigen Fediversum abgeht.
Ich sehe auch (Stichwort Hybrider Krieg) dass viele Methoden der Diskursunterwanderung Zeichen der ehemaligen Sovietunion tragen. (Ich meine damit nicht daß “auch Linksradikale” beitragen; das heutige Russland und viele Aspekte der SU haben mit linker Politik nichts zu tun. “Totalitärpopulismus” vielleicht, im Ganzen?)
Du hast nicht Unrecht aber ich denke das Problem ist etwas komplexer. Es geht auf jeden Fall über Staatsgrenzen hinaus.