• 0 Posts
  • 79 Comments
Joined 1 year ago
cake
Cake day: March 8th, 2025

help-circle
  • In Deutschland kann man nach einer Scheidung die gleiche Person wieder Heiraten.

    Zuletzt bedeutet das Trennungsjahr nur eine Kündigungsfrist für ein Vertragbündel mit relativ komplexe Auswirkungen auf beide Vertragspartner und möglicherweise Dritten (Versorgungsansprüche, Erbschaftsregelungen, Namensregeln (Familienname), Steuerpflicht, Krankenversicherung, usw.). Wieso sollten wir unsere Verwaltung mit dem emotionale Hin und Her innerhalb eines Zeitraums von einem Jahres belasten?

    Es geht ja nicht um eine Verpflichtung noch mindestens 1 Jahr Zusammenleben.



  • Natürlich kann das Deutschlandticket billiger werden. Man kann über das Angebot und Kosten skalieren. Es ist nur extrem unwahrscheinlich.

    Der Bund hat sich mit der Festlegung des jährlichen Zuschuß, wie ich finde zurecht, aus der Streitrunde herausgenommen.

    Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass bei gleichbleibender Dienstleistung zu Kostensteigerungen kommen wird.

    Ich halte jeden für naiv, der an ein gleichbleibender ÖPV-Leistungsangebot mit gleichbleibender Preis geglaubt hat und glaubt.

    Die Länder können nun jährlich, monatlich, etc bis 2030 um den Preis steiten und den Preis jährlich zu einer emotionalen Dabatte machen, sich vorab auf Preise/Preise bis 2030 einigen und über Ländergeldquellen querfinanzieren umd alternativ die Leistung anpassen oder sich auf ein einheitliches Preisfindungsmodell anhand,der Kosten einigen und den Preis anpassen.

    Die Aussage von Chistian Bernreitet dass es nur von den Unternehmen berechnet werden kann stimmt nicht in jedem Fall. Man könnte den vollständigen ÖPV auch in den öffentlichen Dienst übernehmen und die Kosten selbst kalkulieren. Jedoch dann auch die Kritik aushalten, falls ein Unternehmen mit Dumpinglöhnen oder innovativen Ideen ein kostengünstigere Angebot bieten würde, dass man nicht annimmt oder diese Idee mind. genauso schnell umsetzt und beim Fehlschlagen auch wieder mit allen Konsequenzen abschreibt.


  • Entsprechend dem Urteil des BFH 24.Okt.2017 ist das auch nicht der Fall.

    Die angeführten zusätzlichen Tätigkeiten, die über das normale Maß an üblichen Vermieterzätigkeitne hinausgeht, wurde n nicht anerkannt.

    Als Nicht-Jurist ist es mir jedoch unklar, weshalb man es zulässt, ein Urteil des BFH so lange mit einem Nichtanwendungserlass auszusitzen. Eine ordentlichetliche Klärung sollte meiner Ansicht nach grundsätzlich innerhalb der Verjährungsfrist stattfinden müssen. Oder gelten für diese Fälle die 4 Jahre Festsetzungsfrist (Erbschaftssteuer) nicht?



  • Im Artikel steht die Vermutung des DIW-Präsident, dass die aktuelle Regierung den leichten Weg geht. Alles andere könnte in jedem Jahr der letzten 10 Jahre stehen.

    • Erhöhung Mehrwertsteuer = Konsumbremse und falsches Signal
    • Einsparung Sozialstaat = politisch unangenehm
    • Besteuerung Vermögen = politisch unangenehm
    • Potential bei Grundsteuer = halber Weg ist beschritten, nun politisch viel Arbeit.

    Vergessen wird noch die Möglichleit der Inflation, die bestehende minetärexAnsprüche gegenüber den Staat und Sozialsystemen im Wert reduziert. Ist aber auch politisch sehr unangenehm.

    So eine Aussage und das “Breit treten” diese, zerstört Vertrauen in den Binnenmarkt und verzögert private Investionseentscheidungen in den Standort.

    Die Aussage beinhaltete auch mangelndes Vertrauen in die aktuelle Regierung und die der letzten Jahre. Damit treibt man Wähler an die Ränder. Das Zweigeln an der Komprimissbereitschaft der politischen Akteure (Parteien) untergräbt zusatzlich die Demokratie.

    Ich nehme an Herr Fratzscher hat seine Aussage besser begründet und der Journalist hat es zu stark gekürzt.




  • Für verwöhnte Deutsche kann der im System eingebaute Mangel an Selbstbestimmung frustrierend sein.

    “Verwöhnte Deutsche” ist der richtige Begriff. Man hat sich an sehr viel unnötiges gewohnt und kann es nur schwer wieder loslassen. Selbstbestimmung zählen ich jedoch NICHT zu Unötigem.

    In Schweden sind, je nach Region, Gebühren zwischen 200 Kronen und 370 Kronen (derzeit zwischen 18 und 34 Euro) pro Besuch fällig, bis zum Erreichen der jährlichen Obergrenze von umgerechnet rund 130 Euro.

    Ich bin kein Befürworter der Praxisgebühr. Wenn jedoch keine minimale gedundheitl. Grundbildung erwartbar ist und der Gedanke “Die Kasse zahlt es doch.” über dem solidarischen Gedanken steht, wird dies wohl nötig sein.

    Wer zu einem Termin ohne frühzeitige Absage nicht erscheint, zahlt ebenfalls.

    Dieses Risiko zeigt in Deutschland der Arzt selbst und kann das in Rechnung stellen.

    …steigende Gebühren, Naja, auch im steuerfinanziertem System gilt das System Angebot vs. Nachfrage. Leistungen werden erbracht und wollten entlohnt werden.

    …häufig wechselnden Kontaktpersonen Das halte ich für ein Problem. Man kann nur einen Teil über geschriebene Information erreichen. Den Teil der Vertrauensverhältnis zwischen Arzt bzw. behandelte Person und Patient wird IMO unterschätzt. Für den anderen Teil sollten wir die Challlenge akzeptieren und möglichst automatisieren. (Z.B. für Blutabnahme, autom. Laborleistung und Abhleich mit Standardwerten braucht es keinen Arzt.)

    …zu weiten Entfernungen oder zu langen Wartezeiten, etwa bei geplanten Operationen oder der Behandlung psychischer Erkrankungen.

    Dieses Problem scheint ein Vorsortieren und Rationalisieren, wie es auch bei uns geforderte wird, auch nicht zu lösen.

    Meiner Ansicht nach brauchen wir nicht weniger, sondern mehr Selbstbestimmung, einhergehenden mit der zugehörigen Verantwortung und Kinsequenz.

    Anstatt einer Praxisgebühr fände ich eine Rechnungstellung direkt an den Patienten besser. Dieser müsste sich um die Leistung bei seiner Versicherung selbst kümmern. Bei größeren Maßnahmen wäre ja,weiterhin eine Vereinvarung zu direkten Abrechnung möglich. Bei diesem Ansatz sollt nicht die Bürokratie erhöht werden. Aktuell, entkoppelt wir jedoch die bezogene Leistung vom Preis den Kosten.

    Bei Vorsorgeberatungen könne man, selbst Laborwerte, Blutdruck-Protokoll, Blutzucker-Protokoll mitbringen. Ein Kaufen dieser Leistung kann weiterhin über den Arzt erfolgen. Es wäre jedoch nicht notwendig und muss auch nicht über diesen angerechnet werden. Auch die bei vielen üblichen Fitnesstracker liefern Informationen. Hierzu bräuchten wir möglicherweise eine klarere Trennung von Anbietern/Produkten mit einer Mindestqualität und anderen. Eine freie und offene Schnittstelle zu den eigenen Daten, gehört in so einem Standard für einen vielfältigen funktionierenen Markt dazu.


  • Die beiden Aussagen verdienen es gemeinsam in einem Kommentar geschrieben zu werden.

    “Fahre immer so, als wärst du unsichtbar!”

    “Fahre immer so, als hätten alle anderen keinen Führerschein gemacht”

    Nebenbei erwähnt, der große Teil der Verkehrsteilnehmer hat keinen Führerschein für das genutzten Verkehrsmittel (inkl. Fußgänger) gemacht. Diese sind meist unsichtbar da sie weniger Verkehrsraum beanspruchen (…und kein Tagfahrlicht mitführen ;-) ).


  • Vor etqas weniger als 10 Jahren waren Fähigkeiten wie einige Zeit Stillsitze, etwas fokussierte Konzentration umd ganz besonders Fähigkeiten wie der Toilettengang Einschulungskriterien. Und es gab eine klare Empfehlung die Einschulung um ein Jahr zu verschieben. Es gab auch eine klare Erwartung Schuhe selbst zu binden. Das zu bewerten und mehr oder weniger sicherzustellen war Aufgsbe der KiTa. Bei zu schlechten Deutschkenntnissen wurden Förderungen dort von Seite der Schule Förderkurse durchgeführt. Meine Aussage basiert auf Erfahrungen aus Bayern (Großstadt München und am Land Nordbayern). Was hat sich verändert, dass dieser Anspruch nicht mehr gesetzt oder durchgesetzt werden kann?


  • Erst die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren, die nur Azubi‘s im Handwerk schaffen.

    Das ist für das Rentensystem nicht relevant, wird jedoch gerne übersehen: Viele dieser Azubis bilden sich weiter und zahlen für diese Fort- und Weiterbilden oft selbst. Häufig auch nebenberuflich.

    Aber irgendwie verstehe ich den Punkt nicht - es löst ja nicht das Kernproblem: Zu wenig Einzahler und zu viele Rentner.

    Stimmt, es löst das Kernproblem der aktuellen Demografie nicht. Hinter der Idee steckt die Annahme, dass körperlich belastende Berufe meist über den einfachen Ausbildungsweg ergriffen werden und Akademiker mit längerem Ausbildungsweg meist geringeren, beruflich bedingten, körperlichen Verschleiß erleiden. Somit Akademiker ihren Beruf auch mit höherem Alter ausüben zu können.

    Auch wenn einige Statistiken die Annahme untermauern, sehe ich den Ansatz über die Beitragsjahre für nur teilweise richtig. Als Vorteil, sehe ich den Anreiz möglichst frühzeitig einen Sozialversicherungpflichtigen Job zu ergreifen. Wer weiß was er will und es zielstrebig umsetzt ist im Vorteil. Einen Nachteil bedeutet es für alle, die unverschuldet längere Lücken in ihrem beruflichen Werdegang haben. Das trifft auch Personen, die sich mit eine Startup versuchen oder als Handwerker selbständig machen keine freiwilligen Beiträge zahlen und mit dem Unternehmen scheitern. Wir brauchen jedoch mehr Gründer bzw. Startup-Mindset im Land.



  • Vielleicht sollte man allen Parteien den Namen Vorschreiben. Ich wäre für die Hexadezimalzahl des Gründungsjahres. So können sich Parteien sehr schnell und ohne irreführende Namen, den aktuellen populären Ansichten anpassen. Kein störendes “Christlich” oder “Sozial” mehr./s

    Hier mal ein möglicherweise Auszug zu Visualisierung: CDU (1945) = 0x79D CSU (1945) = 0x79D(B) Die Grünen (1980) = 0x7B4 Die Linke (2007) = 0x7D7 AfD (2013) = 0x7DB BSW (2024) = 0x7E8 Graue Panther (1989) = 0x7C1

    Habe schon die Wahlplakate vor meinem geistigen Auge.


  • Einer der größten Probleme bezüglich Automatisierung und Digitalisierung ist die Schnittstelle zum “Kunden” bzw. Servicnehmer Siehe Einführung des ePerso vor etwas mehr als 15Jahren. (Die gesetzl. Grundlage zur elektronischen Unterschrift wurde bereits 2001 unter der Regierung mit Kanzler Schröder gelegt.) Trotzdem identifizieren sich Menschen immer noch lieber mit einer Apple-, M$-, Google-ID oder irgendwelchen, ihnen unbekannten, VideoIdent-Unternehmen.

    Du selbst hast wahrscheinlich sehr wenig Vorteile von der digitalen Kopie. Vielleicht auch nur eine Bereitstellung innerhalb von X-Stunden ohne Termin. Mit der Bereitstellung von Dokumenten in digitaler Form würde in der Kette eine Lücke geschlossen um intern digitalisieren oder möglicherweise auch rationalisieren zu können. Fiktives Beispiel: Der Fahrzeugschein steht Ihnen in digitaler Form sofort zum Download zur Verfügung. Die physische Form wird auf Antrag mit Gebühr von xx,- € von zentraler Stelle erstellt und innerhalb der nächsten 4 Wochen zugestellt. Dein Vorteil: Weniger zu finanzierendes Personal für diesen Vorgang im Staats-/Behördendienst.

    Ich gehe davon aus, dass wir langfristig Führerschein, Perso, Fahrzeufschein,… in einer App bereitgestellt werden. Vielleicht sagt dir diese dann ebenfalls, ob du das Fahrzeug führen darfst oder informiert gleich den vorbeifahrenden Streifenwagen darüber. Oder möglicherweise über den verpassten HU-Termin.

    Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ob man das alles möchte ist ein anderes Thema.


  • Dann ewig warten, bis jemand kommt (Kassen ja gut gefüllt)

    Wenn eine andere Kasse schneller ist, würde ich das Personal über das Problem aktuellen Stand an der Selbstkasse informieren und auf die schnellere Kasse wechseln.

    Das Konzept von Aldi legt Wert auf die Möglichkeit eines schnellen Einkaufs. Daher war die Tischfläche hunter der Kasse frühercso kurz. Eine funktionierende Technik an einer Selbstkasse ist im Interesse des Unternehmens. Freundlichkeit gegenüber dem Personal sollte eine Selbstverständlich sein (bidirektional).



  • Lt. Nutzungsbedingungne sind alle Nutzer von … WhatsApp - mind 13 Jahre Signal - mind. 13 Jahre Youtube - mind. 16 Jahre TikTok - mind 13 Jahre Facebook - mind. 13 Jahre Instagram - mind. 13 Jahre Snapchat - mind. 13 Jahre Google Gemini - mind. 16 Jahre Apple Dienste - mind. 16 Jahre Spotify - mind. 14 Jahre (Einige Dienste bieten konfigurierbare Elternkontrollen. )

    Ich musste in der dritten Klasse meiner Kinder (8/9 Jahre) regelmäßig erklären, weshalb dieser kein Mobiltelefon hat und nicht über Whatsapp erreichbar ist. Der auf sozialer Ebene erzeugte Druck ist immense. Ein paar Jahre später benutzen viele Klassenkameraden immer noch völlig unkontrollierten Zugriff auf das Smartphone. Das Problem liegt an anderer Stelle und wird mit einem Verbot nicht gelöst. Viele Eltern benötigen Unterstützung und einen möglichen Weg aufgezeigt ihre Kinder an diese Alltagsgegenstände heranzuführen. Social Media is nur ein TeilAspekt.


  • Na ja, sofern man Arbeitnehmer nicht zum Umzug oder Zweitwohnsitz zwingen möchte, fallen Kosten für den Arbeitsweg an. Bei anderen Einkunftsarten sind Arbeitswege ebenfalls Gewinn-/Einkommensmindernd. Eine Anrechnung der Arbeitwege mit Kostennachweis (Fahrtebuch, ÖPV-Ticket) stelle ich daher nicht in Frage.

    Eine Pauschale Berechnung spart in erster Linie bürokratische Aufwände. Eine vom Verkehrsmittel unabhängige Pauschale stellt in erster Linie Verkehrteilnehmer mit Verkehrmitteln besser, die keine laufenden Kosten verursachen oder deren Kostennachweis sehr schwer ist.

    Somit profitieren von einer Pauschale besonders Personen, die sich ressourcenschonend verhalten, deren Verkehrsmittel weniger Kosten verursacht. z.B. Mitfahrer bei Fahrgemeinschaften, Fahrradfahrer (ab 10 oder 21km)


  • Die CDU-SPD-Landesregierung will psychiatrische Kliniken dazu verpflichten, Patient:innen bei Entlassungen in bestimmten Fällen an Ordnungs- und Polizeibehörden zu melden. Und zwar, wenn bei einer nicht freiwillig aufgenommenen Person „aus medizinischer Sicht die Sorge besteht, dass von der untergebrachten Person ohne weitere ärztliche Behandlung eine Fremdgefährdung ausgehen könnte“.

    Die Begriffe “Psychisch Krank” und “Fremdgefährdung” viel Raum zu Interpretation. Eine Verpflichtung zum Meldem bei der Polizei ist ein Schritt, Verantwortung an den Arzt abzugeben. Grundsätzlich fehlt mir im Artikel oder der Aussage der Bezug zur bewussten Gewalt. Von einem motorisieren Verkehrsteilnehmer geht auch eine Fremdgefährdung aus. Erwähnt dieser in einer Lebenskrise Suizidgedanken ist dieser schnell unfreiwillig in einer psychiatischen Klinik. Woran würde man eine Meldepflicht messen, Wut auf andere, Gesellschaft, …?

    Haben wir hier eine Fachperson, die den Begriff “Fremdgefährdung” in so einem Bezug klarstellen kann (falls dieser definiert ist.)?

    Die Meldung an den Sozial psychiatrischen Dienst veranlasst Tätigkeiten Hilfe anzubieten, Möglichkeiten aufzuzeigen und Personen zu motivieren die Hilfe auch anzunehmen. Eine Meldung an die Polizei hat welche Tätigkeiten zur Folge? Mehr Präsenz im Wohnviertel, Überwachung der SocialMedia-Kanäle?