

Hat gerade etwas gedauert fuer mich - was du beschreibst macht nur Sinn wenn ihr noch Papierkarten fuer Mehrfachkarten habt?


Hat gerade etwas gedauert fuer mich - was du beschreibst macht nur Sinn wenn ihr noch Papierkarten fuer Mehrfachkarten habt?


Das ist recht schoen hier in Finnland - wir haben Marken erster und zweiter Klasse, fuer in Finnland und Ausland, ohne aufgedruckten Wert. Dafuer gibts dann immer den jeweiligen Basisbrief, und fuer schwereres kann man dann extra kleben.
Oft genug werden Preiserhoehungen so frueh angekuendigt dass man sich nochmal zum alten Preis eindecken kann.


Die Diskussion geht mal wieder Deutschlandtypisch absurde Wege. Wir haben komplett computerbasiertes Routing fuer Pakete, und Zusteller haben mobile Endgeraete dabei - nicht mehr wie frueher dass sie sich die Tour anhand der Pakete zusammenbauen muessen.
Viele Leute duerften eh schon einen Account bei der Post fuer Packstation oder Onlineporto haben - da noch Routingpreferenzen fuer Pakete mit Telefonnummer zur Erkennung zu hinterlegen waere relativ einfach machbar. Wer Probleme mit den Nachbarn hat verbietet das dann halt komplett - oder wer in sicherer Lage wohnt erlaubt Abstellen neben der Haustuer. Oder man legt eine bevorzugte Packstation fest.
UPS macht hier solchen Bloedsinn - also, sogar schon einen Schritt weiter: die schicken eine SMS, und wenn man nicht innerhalb von zwei Stunden antwortet geht das ohne Zustellversuch in den Paketshop.
Hab UPS mal gesagt sie sollen den Scheiss lassen - meinten das koennen sie nicht. Seitdem informiere ich bei Abholbenachrichtigung von UPS den Absender - und wenn der das nicht hinbekommt dass UPS das zustellt lass ich das einfach zurueckgehen.
Problem ist dass die halt nicht nachkommen. Ich hatte vor 20 Jahren noch teilweise ein bisschen was ueber meine Mutter bekommen die bei einer “Beraterin” im Bekanntenkreis ohne Zirkus bestellen konnte. Als das wegfiel war fuer mich der Zugang zu neuem Zeug sowie Ersatzteilen abgeschnitten - weil ich geh garantiert nicht suchen wem ich nachlaufen muesste dass der mir das verkauft. Einige Dosen bei denen nur Deckel kaputt waren wurden dann halt nach mehreren Jahren doch entsorgt, und neue Dosen waren dann halt was ich im Supermarkt kaufen kann.
Hier in Finnland haben die vor etwa einem Jahr mit groesseren Supermarktplatzierungen angefangen - ist aber halt zwei Jahrzehnte zu spaet.


Nicht so weit ist die falsche Formulierung. Ich mache kein Banking auf dem Smartphone mehr weil die meisten Banken jetzt dann zwingend authenticator darueber machen, sobald man das installiert hat.
Ich will entweder einen Authenticator auf dem Telefon haben, oder Banking - aber nicht beides, und schon gar nicht in einer einzigen App.


Das schoene an der Sache ist dass dank Urheberrechtsabgabe ethische Argumente gegen “Piraterie” schon ausgehebelt sind. Meine Film- und Serienbibliothek ist weniger wert als die von mir bezahlten Abgaben ueber die Jahrzehnte (die CD und DVD-Rohlinge damals haben auch richtig reingehauen) - und ob und wie die Rechteinhaber da ihr Geld rausbekommen ist ihr Problem, nicht meines. Wenn sie meinen dass die Ausschuettung ungerecht ist koennten sie ja eine Regelungsaenderung versuchen, genug Einfluss sollten sie ja haben.


Korrekt waere eigentlich auf das Gas die Preise fuer CO2-Zertifikate vom freien Markt draufzuschlagen…


Haengt vom Alter ab - Grundschule bis eventuell Mittelstufe sind Arbeitshefte schon sinnvoll. Je weiter man dann vom spielerischen Lernen wegkommt desto weniger Sinn machen sie.
Das geht dann so weit dass man in der Grundschule fuer einige Faecher kein separates Schulbuch braucht. Also, ist schon ein Buch - aber zum durcharbeiten im Buch. Die Mathebuecher hier sind so aufgebaut, mit Fliesstext drumrum der mit dem Leselevel komplizierter wird.


Es sollte auch Standard sein dass Arbeitshefte uebernommen werden. Ich ging in den 80ern/90ern in Baden-Wuerttemberg in die Schule - und hab spaeter dann bemerkt dass wir da wohl so ziemlich die beste Ausstattung hatten. Und mir ging damals schon nicht weit genug was von der Schule gestellt wird - und so um 2000 rum wurde da auch gekuerzt. Wir hatten zum Beispiel noch dass man Buecher kaufen konnte, und dann die Stadt 50% des Kaufpreises uebernommen hat (ansonsten gabs die natuerlich aus der Schulbuecherei) - der Diercke Weltatlas war eines der gekauften, und der wird immer noch ab und an benutzt.
Inzwischen bin ich in Finnland, das Lehrmittelfreiheit etwa so lebt wie ich mir das vorgestellt hatte - es wird alles gestellt, inclusive Heften, Stiften, Radiergummis, Lineal, … - und natuerlich auch Computer, wenn die benutzt werden.
Koennte aber auch damit zusammenhaengen dass es ausserhalb davon ungleich schwerer ist sowas aufzuziehen. Ich kenn jetzt die Ferienlager nicht, aber bei anderen kirchlichen Traegerschaften ists halt oft so dass die Gemeinde oder Landkreis was haben will, und dann halt die Kontakte bei den Kirchen abklapperrt ob man da nicht was machen kann, Papierkram ist schon halb erledigt, Bundesfoerderung ist ohne Probleme machbar.
Die Frage hier ist eher wie viel davon tatsaechlich von den religioesen Organisationen finanziert wird, und was davon - direkt oder indirekt - Steuergelder sind.
Ein guter Teil der kirchlichen Traegerschaften (gerade auch bei Kindergaerten oder Krankenhaeusern) ist nicht viel mehr als die Kosten in ein anderes, auch steuerfinanziertes Budget zu schieben. Und sowas kann man sich dann echt sparen, und das direkt ohne Indoktrination aufziehen.


Excel kann man via ODBC als Datenbankbackend “benutzen”. Via ODBC-JDBC-Bridge geht das dann auch von Java aus.


Ich kenn die Situation in Daenemark nicht, aber vermute dass die da aehnliches machen wie in anderen nordischen Laendern. Eine niedriger Prozentsatz an Migranten in einer Klasse ist durchaus wuenschenswert da das bei der Integration hilft - aber er wird eben nicht durch Quoten erreicht, sondern durch andere Integrationsbestrebungen.
Geht z.B. schon damit los dass man bei Personen mit Wohnberechtigungsschein oder aehnlichem schaut dass man die halbwegs gleichmaessig auf Siedlungen verteilt statt in Ghettos abzuschieben - damit hast du dann auch fast automatisch die entsprechende Mischung fuer Schulen. Damit das funktioniert braeuchtest du aber eben Mischviertel wo Einfamilienhaeuser, Reihenhaeuser und Wohnblocks gemischt sind, und bei den Bauformen dann auch wieder Mischung fuer Eigenbedarf und gefoerderte Wohnungen.
Ist hier das Standardviertel, in Deutschland gibts das glaub ich eher selten.


Mecklenburg-Vorpommern war DDR - da haben sie Land enteignet, zusammengefasst, und von der Kollektive als riesige Flaechen bewirtschaftet.
In Westdeutschland hast du das weniger und kam spaeter - da wurden dann die Felder von Bauern die aufgegeben haben aufgekauft und zusammengefasst.


Sehr hetzerische Headline, und am Thema vorbei. Die Hausdurchsuchung ist zwar relativ eindeutig unverhaeltnismaessig - aber das ist man ja langsam bei sowas schon gewohnt.
Der Hauptteil des Artikels ist aber die Dummheit alles mit nur einem Geraet zu verknuepfen, ohne sich darum Gedanken zu machen wie man das wiederherstellen kann. Diebstahl, Verloren, Defekt - all das haette zur gleichen Situation gefuehrt. Meine 81-Jaehrige Mutter ist da besser aufgestellt was ihre digitalen Daten angeht.


Dann soll die Bahn halt das machen was die Bahnunternehmen in anderen Laendern in so ner Situation auch machen: Ersatzzug bereitstellen, wenn das nicht geht Bus organisieren, wenn das nicht geht Taxi zum Zielort bezahlen.


Du beschwerst dich auch dass man deine Spontanitaet einschraenkt wenn das Kino dich nicht mehr reinlaesst, weil ausverkauft, oder weil das Restaurant dich warten laesst weil alle Plaetze belegt sind?
Dass im Fernverkehr geduldet wird dass Leute ohne Sitzplatz mitfahren ist eine Unsitte die endlich beseitigt gehoert.
Zudem fällt das gesamte Konzept der Flextickets zusammen
Nein, du kaufst das Ticket ohne Platzreservierung, und reservierst sobald du weisst welchen Zug du nimmst. Der Zug hat 5 Minuten vor Abfahrt keine Plaetze mehr? Pech, nimm den naechsten.
Das man im Zug nicht unbedingt einen Sitzplatz benötigt, anders als beim Flugzeug, ist ein Vorteil den die Bahn, bis entsprechende Kapazitäten vorhanden sind, voll ausnutzen sollte.
Es gibt im Zug ausser dem Restaurant keinen weiteren Platz wo du nicht im weg bist. Im Nahverkehr kann man damit noch halbwegs leben weil weniger Leute mit schwerem Gepaeck unterwegs sind, im Fernverkehr hat das nichts zu suchen.


In anderen Ländern ist das bereits üblich und nimmt meines Erachtens die Spontanität und stellt eine zusätzlich Hürde bei der Wahl des Verkehrsmittels dar.
Das ist ein ziemlich daemliches Argument. Oder nimmt dir der Zwang eine Fahrkarte zu kaufen auch die Spontanitaet, und ist eine Huerde bei der Wahl des Verkehrsmittels?
Die meisten Karten heute sind heute eh zuggebunden (was man eher als Einschraenkung betrachten kann als die Reservierungspflicht) - und die Sitzplatzreservierung passiert dabei automatisch.
Waere nett wenn sie auch sagen wuerde dass das alles CDU-Regierungen waren.