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Cake day: November 10th, 2024

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  • Denkfehler: nach Bewilligung des Asylantrags sind die Leute keine Asylbewerber mehr, sondern Asylberechtigte. Und die dürfen uneingeschränkt arbeiten. Eine höhere Anerkennungsquote würde also die Kosten für den Sozialstaat senken, nicht erhöhen. Auch Asylbewerber dürfen übrigens nach 3 Monaten arbeiten, wenn sie eine Arbeitserlaubnis erhalten.

    Die Kosten, die Du berechnet hast, sind also die für den Fall, dass alle Asylanträge abgelehnt worden wären und alle eine Duldung, aber keine Arbeitserlaubnis bekommen hätten.








  • I hate LLMs. I hate them, because they were trained on the vast text corpus freely available on the internet, the majority of which are still literary and academic texts. Consequently, nowadays everybody identifies LLM—generated texts with stylistic choices that used to indicate academic or literary writers. When this is just the way you’re educated to think and express yourself — yes, including the use of interjected thoughts demarcated by typologically correct m—dashes instead of non—descript all purpose pseudo—minus signs developed in the age of typewriters — LLMs suck.

    I guess we’ll need t’make a new-slang every two-years t’stay-a-head of LLM’s ability t’cos-play hu-mans and proove t’each-other we’re hu-mans.






  • Eher weniger – bei Agrarsubventionen geht es darum, heimische Landwirte gegen ausländische Konkurrenz zu schützen. Damit werden die Endverbraucherpreise wenn überhaupt nur indirekt beeinflusst.

    In dem Artikel habe ich kein Konzept verstanden, wie die SPD die Warenkorblebensmittelkosten stabilisieren will, möglich wären ja staatliche Preisfestsetzungen, Subventionierung der Geschäfte, Lebensmittelkarten oder so was in der Art oder ein Universelles Grundeinkommen (wobei sie das nicht so anregen würden). Von Kosten oder Subventionen habe ich nichts gelesen, was mEn dafür spricht, dass das nur eine Idee oder gar nur noch ein Wunsch und noch kein Plan ist. Auf jeden Fall wird die Verwaltung profitieren!


  • Jein - es ist kein Reflex im neurologische Sinn.

    Dennoch löst Panik einen Fluchtreflex mit komplexen Verhaltensweisen aus, die vom Verstand her nicht steuerbar sind, und führt zu genau solchem Verhalten.

    Dass das nicht vernunftgesteuert war zeigt mMn gerade der Umstand, dass sie ein anderes Auto angehalten haben - sie sind mit ihrem eigenen angekommen, wenn sie sich aktiv zur Flucht entschieden hätten, wäre es wesentlich vernünftiger gewesen, einfach das zu nehmen. Ganz abgesehen davon, dass einfach in Deckung gehen sicherer gewesen wäre statt ie der Nähe einer Schießerei rumzulaufen. Panik schaltet die Vernunft aus.







  • Nicht nur – aber wenn man einen monokausalen Sündenbock zum Externalisieren sucht, bieten sie sich an.

    In Wirklichkeit kommen dazu noch eine ganze Menge politischer Entscheidungen und kultureller Veränderungen der letzten Jahrzehnte, z.B. der Verzicht auf ein (Quasi-)Primärarztsystem mit Einführung der KVK, die Ausweitung der Notdienstzeiten, die Einführung der Bereitschaftspraxen (es gibt Gegenden, wo man zur nächsten Bereitschaftspraxis weiter fährt als zum nächsten Krankenhaus), die Trennung der Sektoren, veränderte Inanspruchnahme, Unterfinanzierung und etliches mehr. Das Problem ist total vertrackt, und bisher hat noch jede Reform keine Besserung gebracht. Um auf US-Serien zurückzukommen, wenn man Code Black vertrauen darf scheint es über’m Teich auch nicht anders zu sein. Und ja, die Darstellung in den Medien (auch der deutschen) spielt auch eine Rolle.